Berlin : NACHRICHTEN

Senat will Mieten im sozialen Wohnungsbau niedrig halten

Der Senat will an der Mietobergrenze in 14 Großsiedlungen festhalten. Kommende Woche werde eine entsprechende Vorlage im Senat verabschiedet, kündigte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) am Dienstag an. Zu den Siedlungen mit einer Kappungsgrenze soll die Dammwegsiedlung in Neukölln mit 1700 Wohnungen gehören. Über weitere Siedlungen werde noch intern beraten. Die Kappungsgrenze für Sozialwohnungen in Problemgebieten liegt bei 5,35 Euro Miete (ohne Betriebskosten) pro Quadratmeter. Bei den übrigen Sozialwohnungen wurde der Wert auf 5,75 Euro festgelegt. Wie berichtet, wollte die Senatsfinanzverwaltung die Kappungsgrenze kippen, was jedoch auf großen Widerstand in der SPD und bei den Linken gestoßen ist. sib

KaDeWe-Coup: Zweiter Verdächtiger ist nach Berlin überführt worden

Am Dienstag ist auch der zweite mutmaßliche KaDeWe-Einbrecher, Abbas O., in der Justizvollzugsanstalt Moabit eingetroffen. Er sei um 15 Uhr per Sammeltransport aus Niedersachsen nach Berlin gebracht worden. Bereits Anfang vergangener Woche war sein 27-jähriger Zwillingsbruder Hassan O. nach Berlin überführt worden. Beide wurden vor zwei Wochen in Rotenburg (Wümme) verhaftet, weil sie an dem spektakulären Juwelendiebstahl im KaDeWe am 25. Januar beteiligt gewesen sein sollen. tabu

NPD plant für 1. Mai

Kundgebung in Köpenick

Trotz ihrer chaotischen Lage plant die Berliner NPD für den Maifeiertag eine Kundgebung in Köpenick. Laut Polizei liegt eine Anmeldung vor. Demnach will die NPD nahe ihrer Bundeszentrale etwa 600 Anhänger versammeln. Unklar bleibt, ob die Partei damit ihre zentrale Veranstaltung zum 1. Mai in Berlin abhält, wie es in früheren Jahren der Fall war. Außerdem planen Neonazis für den Feiertag einen Aufmarsch in Hannover, Sicherheitsexperten erwarten 2000 Teilnehmer. Dass zu dieser Veranstaltung auch ein Kreisverband der Berliner NPD aufruft, ist nach Ansicht von Experten ein weiteres Indiz für die Zerrissenheit der Partei. In diesem Jahr sollen schon etwa 30 Mitglieder den Berliner Verband verlassen haben. fan

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