Berlin : NACHRICHTEN

Leichensuche auf Grundstück

in Schildow ergebnislos beendet

Das Berliner Landeskriminalamt (LKA) hat die Suche nach einer Männerleiche auf einem Villengrundstück im brandenburgischen Schildow ergebnislos beendet. Bis zum Freitagabend wurde keine Leiche gefunden, wie ein Ermittler sagte. Das LKA schließe nun mit absoluter Sicherheit aus, dass auf dem Grundstück eine Leiche vergraben ist. Voraussichtlich am Montag soll das Gelände wieder freigegeben werden. Nach über einwöchiger Unterbrechung war die Suche am Montag fortgesetzt worden. Mit Hilfe von Spundwänden wurde auf etwa zehn Metern entlang einer Seite des Hauses nach den Überresten eines Türken gesucht, der in einer Berliner Diskothek erschossen und im Winter 1996/97 in Schildow vergraben worden sein soll. Bei der Suche drangen die Ermittler in eine Tiefe von 1,50 Meter unterhalb der Bodenplatte des Hauses vor. Wie ein Ermittler sagte, sei es der letzte Versuch gewesen, auf dem Grundstück fündig zu werden. Anlass für die Wiederaufnahme der Suche war eine erneute Vernehmung sowie ein psychiatrisches Gutachten über jenen Mann, der die Ermittler auf die Spur nach Schildow brachte.Ein Ermittler trat Spekulationen entgegen, dass die Suche mehrere 100 000 Euro gekostet haben soll. „Mit der Rekonstruktion des Grundstückes bewegen wir uns im Bereich von etwa 50 000 Euro.“ ddp

Untersuchungsausschuss sieht neue Unstimmigkeiten beim Spreedreieck

Der Untersuchungsausschuss Spreedreieck hat neue Unstimmigkeiten zwischen der Finanzverwaltung und dem Landesamt für offene Vermögensfragen (Larov) festgestellt. Nach Aussagen von Larov- Mitarbeitern wurde die Finanzverwaltung nicht umgehend vom Ausgang eines Gerichtsverfahrens informiert. Die Kenntnis des Verfahrensausgangs hätte die Verwaltung womöglich an einem dann misslungenen Grundstückgeschäft am Spreedreieck in Mitte gehindert. Das Larov habe das entsprechende Verfahren als „Einzelfall“ eingeschätzt. Mitarbeiter der Finanzverwaltung erklärten dem Ausschuss, die rechtzeitige Kenntnis des Urteils hätte wohl Folgen für den Umgang mit dem Spreedreieck gehabt. wvb.

Ethik-Lahrer schließen sich

in Fachverband zusammen

Berliner Ethiklehrer haben einen Fachverband gegründet. Er soll an der bildungspolitischen Begründung und Verteidigung des staatlichen Ethikunterrichts mitwirken, teilte das „Bündnis Pro Ethik“ am Freitag mit. Zudem setze sich der Fachverband dafür ein, dass die Lehrerbildung und der Rahmenlehrplan für Ethik weiterentwickelt werden. Auch wolle er mit Vertretern von Kulturen, Religionen und Weltanschauungen kooperieren. Die Ethiklehrerin Margret Iversen wurde zur Vorsitzenden des Fachverbands gewählt. Dieser beschloss zudem, dem „Bündnis Pro Ethik“ beizutreten. Damit umfasst es nach eigenen Angaben jetzt 21 Verbände und Parteien. KNA

Motorola erhält Auftrag

für Funkgeräte der Polizei

Die Firma Motorola liefert der Berliner Polizei und der Feuerwehr die ersten 1000 Endgeräte für den Digitalfunk, teilte die Polizei am Freitag mit. Demnach gehen rund 750 Geräte an die Polizei und werden dort auf den Dienststellen der für Mitte zuständigen Direktion 3 verteilt. Etwa 250 Geräte erhält die Feuerwehr. Mit der Auslieferung ist für Ende April zu rechnen, vorher müssen die Geräte für die besonderen polizeilichen Bedürfnisse programmiert werden. Die Lieferung war europaweit ausgeschrieben worden. Es läuft noch eine weitere Ausschreibung über etwa 20 000 Endgeräte. Der Zuschlag soll im Sommer erfolgen. ac

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