Berlin : NACHRICHTEN

Größter Drogenfund seit langem: Polizei entdeckte 50 Kilo Heroin

Die Polizei hat am Wochenende drei mutmaßliche Heroinschmuggler verhaftet. Die Ermittler hatten bei ihnen 50 Kilogramm Heroin beschlagnahmt – einer der größten Drogenfunde der vergangenen Jahre, wie es bei der Staatsanwaltschaft hieß. Die Fahnder waren bereits seit fünf Monaten zwei 48 und 46 Jahre alten Türken aus Neukölln auf der Spur. Die Ermittlungen ergaben, dass der 48-jährige Haupttäter am Sonnabend einen großen Herointransport erwartete: Der Lieferant, ein 30-jähriger Bulgare, hatte die 50 Kilogramm Heroin in einem eigens eingebauten Schmuggelversteck in seinem Auto transportiert. Bei der geplanten Übergabe auf einem Autobahnrasthof südlich von Berlin griffen die Fahnder zu. Bei dem 48-Jährigen fanden sie eine scharfe Pistole mit 25 Patronen und eine erhebliche Menge Bargeld. tabu

Pankow streicht drei Restaurants

von der „Ekelliste“

Das Bezirksamt Pankow hat in der vergangenen Woche drei Gaststätten von der Negativliste im Internet gestrichen, nachdem die Mängel in den Lokalen beseitigt wurden. Die Restaurants „Macceroni“ in der Lychener Straße 41, die Cocktailbar „Shahrazad“ in der Pappelallee 22 und der Imbiss „Thai Asia Bistro“ in der Achillesstraße 48 hatten das Amt nach ihrer Veröffentlichung im Internet um eine schnelle Kontrolle gebeten. Damit führt die Liste derzeit nur noch 35 Betriebe auf. Bei ihnen hatten Lebensmittelkontrolleure gravierende Mängel festgestellt. Unterdessen haben sich 20 Lebensmittelhändler, die sonnabends auf dem Kollwitzmarkt im Prenzlauer Berg stehen, um einen Smiley und einen Eintrag auf der Positivliste beworben. Bisher haben fünf Pankower Betriebe das Gütesiegel erhalten. hh

Pro & Contra: Berlin muss freundlicher werden

Der Senat startete in der vergangenen Woche eine Freundlichkeitskampagne für die Stadt. Die hat Berlin auch nötig, meinen 68,1 Prozent der Teilnehmer an unserem Pro & Contra zur Frage: Muss Berlin freundlicher werden? 31,9 Prozent waren dagegen der Meinung, Herz und Schnauze stehen in einem gesunden Gleichgewicht. Tsp

Avus wird am Mittwoch

wegen Munitionssprengung gesperrt

Die Autobahn 115 (Avus) wird an diesem Mittwoch wegen einer Munitionssprengung auf dem Sprengplatz im Grunewald kurzzeitig gesperrt. Zwischen den Anschlussstellen Hüttenweg und Nikolassee werde der Verkehr gegen 10 Uhr in beide Richtungen für einige Minuten gestoppt, teilte die Polizei mit. ddp

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