Berlin : NACHRICHTEN

Meldungen aus der Stadt: Trotz Überwachung gab es einen erneuten Anschlag auf das Car-Loft.

Trotz Wachmann vor der Tür: Erneuter Anschlag auf Car-Loft

Ein Unbekannter hat in der Nacht zu Dienstag die Fassade eines im Bau befindlichen Luxus-Wohnhauses in Kreuzberg beschädigt. Der Mann habe kurz nach Mitternacht Gehwegplatten an die Glasfassade des Gebäudes – einem „Car-Loft“ – in der Liegnitzer Ecke Reichenberger Straße geworfen. Dadurch wurde eine Fensterscheibe zerstört. Zwar war ein Wachmann vor dem Haus postiert, doch auch davon ließ sich der Mann nicht abschrecken – und floh. Erst im Dezember waren zwölf Scheiben zu Bruch gegangen. Bei dem Wohnprojekt handelt es sich um die ersten „Car-Lofts“: Die Autos werden mit einem Fahrstuhl direkt auf die Etage der Wohnung gefahren. Die Wohnungen kosten bis zu 1,6 Millionen Euro. fet

Mediaspree: Einigung zur Bebauung von Grundstück an Schillingbrücke

Im Streit um das Grundstück an der Schillingbrücke – dort befindet sich der Club „Maria am Ufer“ – haben sich Land und Bezirk geeinigt. Der Plan sieht eine Bebauung auf dem Grundstück „An der Schillingbrücke“ vor, die zur Spree einen zehn Meter breiten Grünstreifen freihält. Für den Uferstreifen auf dem Areal sei eine Breite von bis zu 26 Metern vorgesehen. Darüber hinaus seien zum Stralauer Platz hin Grünverbindungen geplant, zwei „Spreefenster“. Der Rest des Grundstücks werde mehrgeschossig bebaut, wobei eine Mischung aus Wohnen, Büros, Hotel und Gastronomie möglich sei, so der Senat. Der Vorschlag des Liegenschaftsfonds stammt aus dem Jahr 2008 und wurde im Dezember letzten Jahres von allen drei beteiligten Parteien akzeptiert. Zwischenzeitlich zog der Bezirk jedoch seine Zusage zurück und strebte einen Bebauungsplanentwurf an, der eine vollständige Begrünung des Grundstückes vorsah. AG

Nach Brandanschlägen: Treppenhaus wird alle 20 Minuten kontrolliert

Nach fünf Bränden in einem Moabiter Altbau in der Huttenstraße 69 wird das Treppenhaus nun alle 20 Minuten von Wachpersonal kontrolliert. Das gab die Hausverwaltung bekannt. Zudem würden die Mieter bei Wohnungssuche und Umzug unterstützt, „auch finanziell“. Das Mietverhältnis werde durch den Umzug nicht

gekündigt. Mieter, die nach Aufklärung des Falles in ihre alte Wohnung zurückziehen wollten, könnten das tun. Vergangene Woche forderte die Brandserie ein Todesopfer. AG/ddp

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