Berlin : NACHRICHTEN

Fahrschul-Inhaber half Schülern

bei Betrug: 2400 Euro Strafe

Weil er zwei Fahrschülern gefälschte Ausbildungsnachweise zur Vorlage bei der theoretischen Prüfung ausgestellt hat, muss ein früherer Inhaber einer Moabiter Fahrschule 2400 Euro Strafe jetzt zahlen. Ein Amtsgericht Tiergarten sprach den 47-Jährigen, der selbst keine Fahrlehrerlizenz besaß, am Freitag der Urkundenfälschung schuldig. Der Angeklagte habe Ende 2006 zwei Bescheinigungen ausgefüllt, die mit dem Stempel einer anderen Fahrschule versehen waren. Zudem seien von ihm mehr Theoriestunden eingetragen worden, als die Schüler geleistet hatten. Ein Fahrprüfer hatte den Schwindel entdeckt. Der inzwischen arbeitslose Angeklagte hatte die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft im Wesentlichen bestritten und erklärt, die Männer seien als „Fahrschulwechsler“ mit bereits gestempelten Papieren zu ihm gekommen. K.G.

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