Berlin : NACHRICHTEN

Unbearbeitete Wohngeldanträge

bleiben immer länger liegen

In den Bezirken hat sich der Bearbeitungsstau bei den Wohngeldanträgen deutlich verschärft. Wie die Stadtentwicklungsverwaltung auf eine Kleine Anfrage mitteilte, waren Ende Februar noch 28 116 Fälle anhängig. Damit hat sich die Zahl der unbearbeiteten Anträge im Vergleich zu Ende Juni 2008 von 9153 mehr als verdreifacht. Auch die Bearbeitungszeit hat sich teils deutlich erhöht. Ende Februar 2009 gab es die meisten unerledigten Anträge in Lichtenberg mit 4821 und in Friedrichshain-Kreuzberg mit 3642. Die wenigsten Anträge waren in Reinickendorf mit 851 liegen geblieben. Dennoch betrug dort die durchschnittliche Bearbeitungszeit zwölf bis 14 Wochen. Am längsten, nämlich bis zu 23 Wochen, mussten die Einwohner in Steglitz-Zehlendorf auf die Bewilligung warten. ddp

Sechs Verletzte nach Notbremsung

eines BVG-Busses

Bei einer Notbremsung eines BVG-Busfahrers sind am Mittwochabend in Britz sechs Fahrgäste verletzt worden. Ein Autofahrer war gegen 17 Uhr aus der mittleren Fahrspur des Britzer Damms nach rechts in die Mohriner Allee abgebogen und übersah dabei offenbar den Bus der Linie M 44. Durch die Vollbremsung erlitten vier Frauen (24 bis 59 Jahre) Prellungen. Ein Junge und ein Mädchen, beide 13, kamen in ein Krankenhaus. tabu

Harald Juhnkes Grunewald-Villa

wird abgerissen

An der Lassenstraße 1 in Grunewald wird zurzeit die einstige Villa von Harald Juhnke abgerissen. Der 2005 verstorbene Schauspieler war dort in den 80er Jahren mit seiner zweiten Frau Susanne und Sohn Oliver eingezogen. Die Villa mit drei Etagen und parkähnlichem großen Garten soll in schlechtem Zustand gewesen sein. Seit 2008 gehört sie einem Anwalt, der einen Neubau plant. CD

Gewerkschaften fordern gleiche Gehälter in Ost und West

Am 13. Mai beginnen die Tarifverhandlungen für die rund 50 000 Angestellten des Landes Berlin. DGB und dbb (Deutscher Beamtenbund) wollen nach Jahren des Einkommensverzichts erreichen, dass ab 2010 das Berliner Tarifrecht an das anderer Städte angeglichen wird. Auch innerhalb Berlins sollen gleiche Tarifbedingungen gelten. uba

Mann mit Meningitis-Verdacht

liegt im Klinikum Friedrichshain

Ein vermutlich an Meningitis erkrankter Mann liegt seit Mittwochabend auf der Infektionsstation des Vivantes-Klinikums Friedrichshain. Seine Symptome weisen laut Gesundheitsverwaltung auf eine Gehirnhautentzündung hin, die Krankheit sei aber noch nicht eindeutig nachgewiesen. Geklärt sei allerdings, dass es sich nicht um die „gefährliche, für Mitmenschen ansteckende Meningokokken-Meningitis handelt“. Genauere Informationen über die Herkunft des Mannes gab es gestern nicht. Drei mutmaßliche Bekannte des Erkrankten, die mit ihm Kontakt hatten, wurden von der Feuerwehr ins Klinikum gebracht und dort untersucht. Sie durften „mangels Symptomen“ wieder nach Hause zurückkehren. cs

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