Berlin : NACHRICHTEN

Mann attackierte Autofahrerin und kam in die Psychiatrie



Ein 22-jähriger Mann ist in der Nacht zu Montag in eine Psychiatrie eingewiesen worden, nachdem er am Sonntagnachmittag in Gesundbrunnen wahllos eine Autofahrerin attackiert und später in einem Wohnhaus randaliert hatte. Gegen 16.40 Uhr stand er auf der Pankstraße, hielt den Opel einer 45-Jährigen an und attackierte die Frau. Als die Polizei ihn abführte, wehrte er sich heftig. Zunächst kam der 22-Jährige in die Gefangenensammelstelle. Nachdem er dort am späten Abend wieder entlassen worden war, musste die Polizei ihn gegen drei Uhr wieder festnehmen: Diesmal hatte er vor der Wohnungstür einer flüchtigen Bekannten in der Badstraße randaliert. tabu

Berliner CDU stellt Kompromiss zur Jobcenter-Neuorganisation vor

Nach den Vorstellungen der Berliner CDU sollen Kommunen künftig selber darüber entscheiden können, ob sie die Jobcenter zur Betreuung der Hartz-IV-Empfänger selbst betreiben oder in die Verantwortung der Bundesagentur geben wollen. Seit das Bundesverfassungsgericht Ende 2007 die bisherige Regelung der Jobcenter, für die derzeit Kommunen und Arbeitsagentur gleichermaßen zuständig sind, für teilweise verfassungswidrig erklärt hatte, wird bundesweit um eine Neuregelung gerungen. Ein Vorschlag der Ministerpräsidenten, wonach die Zusammenarbeit durch eine Verfassungsänderung legitimiert werden soll, war am Widerstand der CDU-Bundestagsfraktion gescheitert. Laut Berlins CDU-Landeschef Frank Henkel muss die Neuorganisation schnell geklärt werden, weil der jetzige Zustand „zu einer massiven Verunsicherung der Betroffenen führt“. Man wolle die Frage nach der Bundestagswahl angehen, sagte Henkel. sik

Wettbewerb für Neubau auf Gelände der Deutschlandhalle

Für eine neue Messe-Mehrzweckhalle auf dem Gelände der Deutschlandhalle sucht die Messe Berlin nach passenden Architekten. Dazu hat sie ein europaweites Interessenbekundungsverfahren ausgelobt. Die Messe rechnet mit bis zu 200 Anfragen, 18 Architekturbüros kommen voraussichtlich Ende Juni in die engere Wahl. Der auf 45 Millionen Euro geschätzte Bau soll bis 2012 fertig sein. Wann die Deutschlandhalle abgerissen wird, ist allerdings noch fraglich. C. v. L.

Kein Sitzenbleiben in der „integrierten Sekundarschule“

Die geplante neue Schulform, die Haupt-, Real- und Gesamtschule umfasst, soll „integrierte Sekundarschule“ heißen, kein Sitzenbleiben vorsehen und wahlweise nach zwölf oder 13 Jahren zum Abitur führen. Darauf haben sich am Montag die bildungspolitischen Sprecher von SPD und Linkspartei, Felicitas Tesch und Steffen Zillich, mit Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) geeinigt. Ob sie die Schüler nach Leistungsvermögen in verschiedene Kurse einteilen, wie es die Gesamtschulen machen, sollen die Sekundarschulen selbst entscheiden, berichtete Tesch. Der Senat will heute die finanzielle Ausstattung der Sekundarschulen beschließen. Umstritten ist noch die zeitliche Umsetzung der Reform. sve

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