Berlin : NACHRICHTEN

Neun Verletzte bei Brand in der Sonnenallee



Bei einem Wohnungsbrand in einem fünfgeschossigen Haus in der Sonnenallee in Neukölln sind am Donnerstagabend neun Menschen verletzt worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, breitete sich der Rauch von einer Wohnung im ersten Obergeschoss rasch im gesamten Haus aus. Zwölf Hausbewohner mussten notärztlich versorgt werden, neun von ihnen wurden mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser eingeliefert. Lebensgefahr besteht nach Polizeiangaben nicht. Die Brandursache ist noch unklar. das

Vietnamese in Marzahn auf offener Straße erstochen

In der Nacht zu Donnerstag ist ein Vietnamese mit Messern so schwer verletzt worden, dass er gestern im Krankenhaus starb. Kurz vor 24 Uhr gab es in der Marzahner Promenade eine Auseinandersetzung zwischen dem 24-jährigen Vietnamesen und fünf seiner Landsleute. Über Motive ist nichts bekannt. Als sich die fünf entfernten, lag der 24-Jährige blutend am Boden. Ein Passant kümmerte sich um ihn und rief Notarzt und Polizei. Die nahm fünf Tatverdächtige im Alter von 15 bis 19 Jahren fest. fet

Reparaturarbeiten am Dach der Philharmonie haben begonnen

Auf dem Dach der Philharmonie hat ein Jahr nach dem Großbrand die Reparatur an der Aluminium-Konstruktion begonnen. Bei dem Brand am 20. Mai 2008 war ein Viertel des zeltartigen Daches zerstört worden. Die Flächen waren provisorisch mit Bitumenbahnen abgedichtet worden. Die Kosten für die denkmalgerechte Reparatur der 1100 Quadratmeter Dachfläche in Höhe von 600 000 Euro sind durch die Gebäudeversicherung abgedeckt. ddp

64-Jähriger wegen Sammlung illegaler Waffen verurteilt

Das Landgericht Berlin hat einen 64 Jahre alten Mann am Mittwoch wegen Verstoßes gegen das Waffen- und Kriegswaffenkontrollgesetz zu zweieinhalb Jahren Haft verurteilt. Der Rentner wurde schuldig gesprochen, in seiner Neuköllner Wohnung über 40 scharfe Schusswaffen und Munition gelagert zu haben, obwohl er keine Erlaubnis dafür besaß. Bei der Wohnungsdurchsuchung im März dieses Jahres beschlagnahmten die Ermittler neben Revolvern und Pistolen auch russische Aufschlagzünder, Granatpatronen und Laserzielgeräte. ddp

Entscheidung über Charlottenburger Wohnungsbordell wird vertagt

Ob ein Wohnungsbordell in der Charlottenburger Danckelmannstraße schließen muss oder nicht, wird das Verwaltungsgericht erst im September entscheiden. Nach umfangreicher Beweisaufnahme haben die Beteiligten übereinstimmend darum gebeten, die Sache zu vertagen. Auch, um den Rechtsstreit eventuell außergerichtlich zu klären. Ob so ein Gewerbe erlaubt ist oder nicht, wird im Einzelfall geklärt. Tsp

Polizei warnt vor Giftstoffen aus Apothekeneinbruch

Nach dem Einbruch in eine Apotheke warnt die Polizei vor dem Konsum der gestohlenen Wirkstoffe. In der Nacht zu Donnerstag hatten Unbekannte aus einer Apotheke in der Linienstraße in Mitte einen kleinen Wertschrank gestohlen, in dem sich auch Methadon und Amphetamine zur Medikamentenherstellung befanden. Deren Einnahme könne „selbst in kleinster Dosierung tödlich sein“, hieß es. Die Polizei appelliert an die Täter, die Stoffe nicht zu verwenden oder anderen zu überlassen, sondern in Apotheken abzugeben. Bürger könnten sich schützen, indem sie keine Medikamente oder unbekannte Substanzen von Fremden verwenden, sagte ein Sprecher. das

Zwei BVG-Busse beschädigt und Fahrer ins Gesicht geschlagen

Am Mittwochnachmittag hielt ein 60-jähriger Fahrer gegen 17 Uhr mit seinem Bus der Linie M 27 am S-Bahnhof Pankow. Als die Fahrgäste den Bus verließen, schlug ein Unbekannter dem Fahrer plötzlich ins Gesicht, brüllte ihn an und beschimpfte ihn. Ein Fahrgast kam dem Busfahrer zur Hilfe und zog den Randalierer aus dem Bus. Der Täter konnte fliehen. Gegen 21 Uhr zerstörten Unbekannte mit einem Nothammer die Scheibe eines Busses der Linie X21 auf der Oranienburger Straße in Mitte. Ebenfalls mit einem Nothammer beschädigten sechs unbekannte Jugendliche am Donnerstagmorgen an der Haltestelle Melanchthonplatz in der Spandauer Wilhelmstadt zwei Scheiben des Busses N34. fet

Drogeriemarkt und Softwarefirma in Brand gesetzt

Tegel - In der Nacht zum Donnerstag ist eine Rossmann-Filiale in der Schloßstraße bei einem Brand zerstört worden. Gegen 3.20 Uhr wurde die Feuerwehr gerufen, weil Anwohner Flammen bemerkt hatten. Nach Polizeiangaben war hinter dem Haus gelagertes Papier in Brand geraten. Die Rossmann-Verkaufsräume brannten nahezu aus, eine Oracle-Filiale im selben Haus sowie die Fassade wurden Augenzeugenberichten zufolge ebenfalls beschädigt. Bislang geht die Polizei von Brandstiftung aus. fet

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