Berlin : NACHRICHTEN

Hausboot drohte

im Landwehrkanal zu versinken

Am Sonnabend drohte im Landwehrkanal ein Hausboot zu sinken. Die Feuerwehr rückte mit 40 Einsatzkräften aus; auf der Straße des 17. Juni kam es für mehrere Stunden zu Verkehrsbehinderungen. Aus bislang unbekannten Gründen war das 16 Meter lange Boot Leck geschlagen und in Schräglage geraten. Es befanden sich keine Personen auf dem Boot, ein Feuerwehrmann konnte eine Katze retten. Die Einsatzkräfte versuchten, das Wasser aus dem Boot zu pumpen, erst mit einer Pumpe vom Land, später auch von einem Löschboot aus. Die Feuerwehr konnte das Loch im Rumpf gegen 16 Uhr flicken und sicherte es mit Stahlseilen ab. Sie rückte schließlich ab, ohne das Boot vollständig leer zu pumpen, da dieses sonst zu kippen drohte. Das Boot stammt aus den 20er Jahren. Gegen Besitzer, 36, wird ermittelt, ob er sein Boot richtig gewartet hat. fet

Drei Schläger und ein Polizist

fast von S-Bahn überrollt

Pankow - Vier Männer sind in der Nacht zu Sonnabend fast vom Zug überrollt worden. Dabei handelte es sich um drei 19- bis 22-Jährige, die nach einer Schlägerei vor der Polizei flüchteten und im S-Bahnhof Pankow auf die Gleise in Richtung Bornholmer Straße sprangen. Ein Bundespolizist folgte ihnen, ein Zug der S2 kam ihnen entgegen. Der Fahrer gab ein Warnsignal ab. Die Flüchtigen und der Polizist drückten sich in die Vertiefung unter dem Bahnsteig und wurden nicht erfasst. Die Polizei nahm die Männer fest und ermittelt im Zusammenhang mit der Schlägerei wegen gefährlicher Körperverletzung.fet

Autonome besetzen Brachgelände: Kein Widerstand gegen Räumung

Friedrichshain – Etwa 35 Autonome haben am Sonnabend für mehrere Stunden ein Brachgelände in der Rigaer Straße besetzt. Wie die Polizei mitteilte, waren die Besetzer gegen 13 Uhr auf das Grundstück gekommen. Gegen 18 Uhr räumte die Polizei auf Wunsch des Besitzers das Gelände, nahm die Personalien auf und verteilte Platzverweise. Wie ein Polizeisprecher sagte, leisteten die Besetzer keinen Widerstand. Autonome Gruppen haben seit längerem angekündigt, in Berlin vom 6. bis zum 21. Juni mehrere Aktionen durchzuführen. fet

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