Berlin : NACHRICHTEN

Pro & Contra: Mehrheit will Mietwucher wieder bestrafen

In begehrten Innenstadtlagen verlangen Vermieter bei Neuverträgen Preisaufschläge von 20 Prozent und mehr. Eine deutliche Mehrheit von 71,8 Prozent der Teilnehmer an unserem Pro & Contra vom Wochenende spricht sich dafür aus, solche überhöhten Mietpreisforderungen unter Strafe zu stellen. 28,2 Prozent der Anrufer votierten dagegen. Tsp

Afrikaner stürzte aus Fenster: Polizei prüft, ob Verbrechen vorliegt

Noch unklar sind für die Polizei die Hintergründe eines Fenstersturzes in Neukölln: Am Montagmittag war ein 33-jähriger Afrikaner aus dem Treppenhausfenster zwischen dem zweiten und dritten Stock eines Wohnhauses in der Hermannstraße gestürzt. Er wurde schwer verletzt. Ob er selbst gesprungen ist oder geschubst worden war, sei nicht geklärt, sagte ein Sprecher. Weil ein Notarzt bei dem Opfer auch eine Stich- oder Schussverletzung entdeckt zu haben glaubte, rückte ein Spezialeinsatzkommando an. Es nahm einen 37-jährigen Afrikaner im dritten Stock fest. Um zu klären, ob auf das Opfer eingestochen oder geschossen wurde, ist ein Gerichtsmediziner hinzugezogen worden. Ein Ergebnis liegt noch nicht vor. Noch bevor es zu dem Fenstersturz kam, waren Polizisten des zuständigen Abschnitts zu dem Haus gefahren, um eine ausländerrechtliche Überprüfung zu machen, wie es hieß.tabu

Prozess: Mit Falschgeldtrick Rentner betrogen

Einer mutmaßlichen Betrügerbande, die von Rentnern den Ermittlungen zufolge insgesamt mehrere 100 000 Euro erbeutete, wird seit gestern der Prozess gemacht. Die sieben Männer und drei Frauen im Alter von 25 bis 56 Jahren sollen sich als angebliche Kriminalbeamte, Bankmitarbeiter oder Teppichhändler Zugang zu Wohnungen von älteren oder dementen Menschen verschafft haben. Den Opfern hätten sie vorgegaukelt, dass Fingerabdrücke gesichert oder Geld auf Echtheit zu prüfen sei. Bei einer 87-jährigen Frau aus Schöneberg stahl ein falscher Polizist beispielsweise Goldbarren und Schmuck im Wert von 49 000 Euro. Der Prozess wird Montag fortgesetzt. K.G.

Amoklauf-Trittbrettfahrer: Körting prüft Gesetzesänderung

Innensenator Ehrhart Körting lässt prüfen, welche Gesetze geändert werden müssen, um Personen, die aus Spaß Amokläufe ankündigen, die Einsatzkosten in Rechnung stellen zu können. Derzeit sei dies nach Meinung seiner Behörde nicht möglich, sagte Körting am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. fet

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