Berlin : NACHRICHTEN

Senat will Ekellisten eventuell

für ganz Berlin einführen

Die Landesregierung erwägt, die von einzelnen Bezirken erstellten oder geplanten Negativ- und Positivlisten von Restaurants als Modell auf ganz Berlin auszuweiten. Es sei aber „noch zu früh, um Aussagen über den Erfolg des Modellprojekts zu machen“, sagte Verbraucherschutzsenatorin Katrin Lompscher (Linke) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. Sie will sich heute mit Vertretern der Bezirksämter treffen, um die bisherigen Erfahrungen mit den Ekellisten vor allem im Bezirk Pankow auszuwerten. lvt

Wowereit sieht gute Chancen

für Berliner Karstadt-Häuser

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) ist zuversichtlich, dass trotz der Insolvenz des Handelskonzerns Arcandor kein Berliner Karstadt-Haus schließen muss. „Die Berliner Häuser stehen eigentlich gut da, sie sind zukunftsfähig“, sagte Wowereit am Donnerstag in der Fragestunde des Abgeordnetenhauses. Zwar sei im Moment vor allem der Insolvenzverwalter gefragt. Der Regierende Bürgermeister geht aber davon aus, „dass alles unternommen wird, die Zukunftsfähigkeit zu sichern“. Der Senat werde sich im Interesse der Mitarbeiter des Unternehmens darum bemühen, eine Lösung zu unterstützen, die den Fortbestand der Berliner Kaufhäuser sichert. lvt

Harald-Juhnke-Passage

im neuen Ku’damm-Karree geplant

Das Ku’damm-Karree, in dem das Theater und die Komödie am Kurfürstendamm liegen, soll beim geplanten Umbau eine „Harald-Juhnke-Passage“ erhalten, wenn die Angehörigen und Erben des Schauspielers zustimmen. Das teilte der irische Investor Ballymore mit. Juhnke habe an den Bühnen „viele Erfolge gefeiert und das Bild des Berliner Boulevardtheaters entscheidend geprägt“. Die Grünen-Kulturpolitikerin Alice Ströver hatte zuvor einen Harald-Juhnke-Platz gefordert. CD

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