Berlin : NACHRICHTEN

Protest gegen iranisches Regime: 2500 demonstrierten friedlich

2500 Exil-Iraner haben am Sonntagabend in Charlottenburg ihre Solidarität mit der Volksbewegung in ihrem Heimatland bekundet. Sie versammelten sich am Stuttgarter Platz und zogen zum Breitscheidplatz. Teilnehmer, darunter Familien mit Kindern, trugen Transparente, auf denen unter anderem stand: „Stoppt das Morden und die Repressionen“ oder „Stoppt das sinnlose Töten“. Außerdem führten sie Nationalflaggen mit der Aufschrift „Peace“ mit. Aus Angst vor Repressalien gegen ihre Familien im Iran hatten sich einige Demonstranten – nach Absprache mit der Polizei – mit Masken und Brillen unkenntlich gemacht.ddp

Verweste Leiche war Tötungsdelikt: 31-Jähriger legte Geständnis ab

Nach dem Fund einer verwesten Leiche am Sonnabend in einer Wohnung in Schöneberg hat die Polizei den Fall aufgeklärt: Beim dem Toten handelt es sich um einen 62-Jährigen. Er wurde seit 8. Juni vermisst. Zielfahnder nahmen am Sonntag einen 31-Jährigen fest. Ihm gehört die Wohnung in der Yorckstraße, in der der Leichnam gefunden wurde. Der Mann gestand, seinen Freund im Streit „durch Gewalt gegen den Hals“, wie es bei der Polizei hieß, getötet zu haben. Nach Tagesspiegel-Informationen soll es sich um eine Beziehungstat handeln. Der 31-Jährige hatte nach der Tat woanders Unterschlupf gefunden und war dort von Fahndern aufgespürt worden. tabu

Stich in den Hals:

14-Jähriger außer Lebensgefahr

Der 14-Jährige, der am Sonnabend in Kreuzberg durch einen Stich in den Hals verletzt worden ist, befindet sich nicht mehr in akuter Lebensgefahr. Wie berichtet, war der Jugendliche nackt und blutend aus dem Fenster einer Erdgeschosswohnung in der Adalbertstraße gesprungen – die Wohnung gehört seiner Mutter – und hatte in einem Laden um Hilfe gerufen. Ein Ermittler sagte, bislang ist nur bekannt, dass das Opfer, ein Deutscher, von einem „Unbekannten unerwartet angegriffen“ worden sei. Er soll gegen 10 Uhr im Schlaf überrascht worden sein. Weitere Angaben machte die Polizei nicht. Die Ermittlungen dauern an. tabu

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