Berlin : NACHRICHTEN

Frauenleiche im Keller:

Zwei Männer festgenommen

Nach dem Fund einer nackten Frauenleiche im Keller eines Wohnhauses an der Ribnitzer Straße in Hohenschönhausen sind zwei Männer festgenommen worden. Der erste Verdächtige sei in der Nacht zum Donnerstag in Gewahrsam genommen, der zweite am Vormittag gefasst worden, sagte ein Polizeisprecher. Beide wurden gestern bis in die späten Abendstunden vernommen. Ein Angestellter der Hausverwaltung hatte die Leiche am Mittwoch entdeckt. Die Polizei bestätigte, dass einer der Verdächtigen in dem elfstöckigen Gebäude wohne. Die Tote konnte zunächst nicht identifiziert werden, das Alter der Frau wird mit 27 Jahren angegeben. Die Leicher habe mindestens zwei Wochen im Keller des Hauses gelegen, hieß es. Tsp

Ganz Berlin wird vernetzt –

Betreiber für das W-Lan gesucht

Schon bald soll es ein berlinweites W-Lan-Netz zum drahtlosen Internetzugang geben. „Wir sind in den letzten Abstimmungsphasen“, sagte Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) gestern im Parlament. Mit der Stadtentwicklungsverwaltung seien Standorte für Lampenmasten und Signalanlagen abgesprochen. Die Funktionsfähigkeit der Ampelanlagen werde dadurch nicht beeinträchtigt. Das stadtweite W-Lan-Netz werde nicht in einem Pilotverfahren getestet werden, da eine Studie die technische Funktionsfähigkeit nachgewiesen habe. „Wir werden die Betreibung in Kürze ausschreiben. Die Interessenten können sich dann bewerben“, sagte Wolf. sib

Diebesbanden aus Osteuropa: Deutlich mehr Autos gestohlen

Die Zahl der gestohlenen Autos hat in den ersten fünf Monaten des Jahres 2009 im Vergleich zum Vorjahr um 37,9 Prozent zugenommen, teilte die Polizei mit. Bis Mai wurden in Berlin 2639 Fahrzeuge gestohlen. Die Polizei vermutet, dass womöglich Diebesbanden aus dem osteuropäischem Raum wieder verstärkt in Berlin tätig seien. Insgesamt sind die Straftaten in der Stadt in den ersten fünf Monaten gegenüber 2008 um 0,8 Prozent zurückgegangen. Am deutlichsten gingen Fahrraddiebstähle zurück. Hier beträgt der Rückgang 21,3 Prozent. fet

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