Berlin : NACHRICHTEN

Feuerwehr wirbt um Deutschtürken:

Projekt mit Türkischer Gemeinde

Die Feuerwehr hat einen Kooperationsvertrag mit der Türkischen Gemeinde zu Berlin (TGB) unterzeichnet, um in Zukunft mehr türkischstämmige Bewerber zu finden. „Ein Großteil unserer Einsätze sind Rettungsdienste“, sagt Pressesprecher Stephan Fleischer, „viele davon in Stadtteilen wie Kreuzberg und Neukölln“. Türkische Sprach- und Kulturkenntnisse würden da häufig gebraucht. Die Anzahl der Mitarbeiter aus Einwandererfamilien unter den rund 3500 Feuerwehrleuten wird statistisch nicht erfasst, doch Landesbranddirektor Wilfried Gräfling schätzt sie auf rund 100. Die TGB will mit Informationsveranstaltungen bei den Eltern für den Beamtenberuf werben und „Schnupperpraktika“ vermitteln. fat

Landesbauten sollen

klimafreundlich werden

Klaus Wowereit hat gestern das neueste „Energiesparprogramm“ für landeseigene Verwaltungsbauten vorgestellt. Das Rote Rathaus, dessen Hausherr der Regierende Bürgermeister ist, ist unter den 18 ökologisch zu sanierenden Bauten. Der inzwischen 24. „Pool“ dieser Art trägt stark zu den umweltpolitischen Zielen der Koalition bei: Ein Fünftel der bis zum Jahr 2010 angestrebten Verringerung des CO2-Ausstoßes in Berlin geht aufs Konto energetisch sanierter Bauten. Für die privaten Firmen, die als Partner die energetische Sanierung umsetzen – in diesem Fall Hochtief – ist es ein lukratives Geschäft. Zwar investiert der Baukonzern 2,4 Millionen Euro in die 18 Bauten und garantiert die Einsparung von 21 Prozent Energie. Dieses Geld ist aber schnell wieder verdient, weil die Häuser weniger geheizt werden müssen – und das spart vier Millionen Euro innerhalb der Vertragslaufzeit von zehn Jahren. Bisher sind 1500 der 6000 landeseigenen Bauten in Pools. ball

Technikmuseum zeigt Wrackteile von Grzimeks Afrika-Flugzeugball

Im Deutsche Technikmuseum sind jetzt die Wrackteile des 1959 verunglückten „Zebra“-Flugzeuges von Bernhard Grzimek (1909–1987) zu sehen. Im Beisein von zwei Enkeln des Zoologen wurden die drei original erhaltenen Bruchstücke am Donnerstag in der Luftfahrt-Ausstellung übergeben. Grzimek hatte mit Hilfe des Flugzeugs vom Typ Dornier 27 H-1 in den Jahren 1957/58 in Tansania die Dokumentation „Serengeti darf nicht sterben“ gefilmt. Sein Sohn Michael starb vor Abschluss der Dreharbeiten beim Absturz der Maschine. Die Nachkommen Grzimeks dem Museum das Material für zunächst fünf Jahre überlassen.ddp

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