Berlin : NACHRICHTEN

Polizei will mehr als 1000 Beamte bei Rockertreffen einsetzen

Zum Jahrestreffen der Rockergruppe „Hells Angels“ an diesem Sonnabend will die Berliner Polizei eine „mehr als dreistellige Zahl“ von Beamten einsetzen. Das sagte ein Polizeisprecher dem Tagesspiegel auf Anfrage. Die genaue Zahl werde erst am Tag selbst festgelegt, um auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können. Das Treffen ist einerseits nach wie vor nicht offiziell angemeldet, andererseits werben die „Hells Angels“ weiterhin dafür. Weil Kämpfe mit den rivalisierenden „Bandidos“ befürchtet werden, gilt wie berichtet die zweithöchste Sicherheitsstufe. tabu/Tsp

ICE-Tickets für 7000 Euro gekauft: Polizei schnappt Betrüger

Die Schaffnerin hatte am Morgen aufgepasst, sich den Namen gemerkt und schnell die Polizei alarmiert: So konnte am Dienstagmorgen, 7 Uhr, am Hauptbahnhof in Berlin ein 19-jähriger Cottbuser geschnappt werden, der nach Hamburg wollte. „Im ICE, schön bequem in der 1. Klasse“, hieß es bei der Polizei, „wie so oft“. Der Haken: Der Mann ist Betrüger, hatte mit sechs ungedeckten Kreditkarten immer wieder ICE-Fahrscheine und eine Bahncard 50 gekauft, insgesamt für 7250 Euro – der Name war bei den Schaffnern bekannt. Später stellten die Polizisten fest, dass gegen den Mann bereits in 130 Betrugsfällen ermittelt wird und er nach einer bereits erfolgten Verurteilung ins Gefängnis muss. AG

Berlin will Ernst-Reuter-Stiftung gründen

Berlin will Oberbürgermeister Ernst Reuter mit einer Stiftung ehren. Das Land plane, eine Stiftung Ernst-Reuter-Archiv ins Leben zu rufen, kündigten Parlamentspräsident Walter Momper und Kulturstaatssekretär André Schmitz aus Anlass des 120. Geburtstages von Reuter an. Zuvor legten sie Kränze auf dem Grab des Sozialdemokraten auf dem Waldfriedhof Zehlendorf nieder. „Wir wollen das Leben und politische Wirken Ernst Reuters wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken“, sagte Momper. Reuter war 1948 durch seine Rede „Völker der Welt, schaut auf diese Stadt!“ zur Symbolfigur des Durchhaltewillens der Berliner zu Blockade-Zeiten geworden. Die Stiftung soll beim Landesarchiv angesiedelt werden. In ihr sollen der im Landesarchiv beheimatete Nachlass Reuters, das Ernst-Reuter-Archiv sowie Dokumente aus dem Besitz von Reuters Sohn Edzard zusammengefasst werden. dpa

Die meisten Grippekranken  stecken sich bei Gruppenreisen an

Insgesamt 148 Berliner haben sich bislang mit dem Schweinegrippevirus H1N1 infiziert, in Brandenburg sind es 50. Bei den meisten handelt es sich um heimgekehrte junge Spanien-Urlauber, die in Reisegruppen unterwegs waren. Die Krankheit verläuft bei den Betroffenen mit leichten Symptomen, in der Regel ist sie nach etwa einer Woche ausgestanden. hey

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