Berlin : NACHRICHTEN

Drei Münchner Eisbären kommen

im September nach Berlin

Der Zoo Berlin hat gestern mitgeteilt, dass die beiden Eisbären Yoghi und Lisa aus München wegen Umbauarbeiten im Tierpark Hellabrunn „übergangsweise zu uns in den Tierpark kommen werden“. Zu Gianna gebe man „derzeit kein Statement ab“. Die Münchner Tierpark-Kuratorin Beatrix Köhler sagte dem Tagesspiegel, man sei dankbar und werde auch die Futterkosten tragen. Gianna, Yoghi und Lisa würden voraussichtlich in der ersten Septemberwoche nach Berlin transportiert, so Köhler. kög

Ermittlungen gegen

Stefanie Vogelsang eingestellt

Die Staatsanwaltschaft hat nach Tagesspiegel-Informationen die Ermittlungen wegen des Verdachts der Untreue gegen die frühere CDU-Kreischefin Stefanie Vogelsang eingestellt. Neuköllner Parteifreunde warfen ihrer CDU-Direktkandidatin für den Bundestag finanzielle Unregelmäßigkeiten in der Kassenführung vor. Kreischef Michael Büge sagte zu den Einstellungen der Ermittlungen, das sei eine „positive Situation für den Kreisverband“. Man werde Vogelsang im Wahlkampf voll unterstützen. sib

Vertrauensgremium: BND-Neubau

soll nicht teurer werden

Die Kosten für den Neubau des Bundesnachrichtendienstes BND liegen bei 730 Millionen Euro. Die Bundesregierung hatte im Mai dem Vertrauensgremium des Bundestages, das die Wirtschaftspläne der Geheimdienste prüft, die aktuelle Kostenentwicklung vorgelegt. Mögliche Baurisiken sind dem Vernehmen nach durch eine Rücklage in zweistelliger Millionenhöhe abgesichert. Nach Auskunft von Steffen Kampeter (CDU), stellvertretender Vorsitzender des Vertrauensgremiums, liegen die Gesamtkosten einschließlich Umzug und Technik entgegen anders lautenden Berichten „deutlich“ unter 1,5 Milliarden Euro. Zahlen von zwei Milliarden Euro würden „jeder Grundlage“ entbehren. sib

Ärger um Dathe: Tierparkfreunde fordern Entschuldigung

In der Diskussion um die NSDAP-Vergangenheit des Tierpark-Gründers Heinrich Dathe (1910–1991) verschärft sich der Ton. Die Fördergemeinschaft von Tierpark und Zoo verlangte eine Entschuldigung von der für Friedrichshain-Kreuzberg zuständigen Schulstadträtin Monika Herrmann (Grüne). Sie will eine seit 1996 nach Dathe benannte Oberschule in Friedrichshain umbenennen. Der Sprecher der Fördergemeinschaft, Thomas Ziolko, nannte Herrmanns Ansinnen „äußerst unsensibel“. Nicht nur sei Dathes NSDAP-Mitgliedschaft seit Jahren bekannt, es beleuchte auch dessen Lebenswerk einseitig. „Wenn der Senat über Namen diskutieren will, dann doch bitte alle ehemaligen NSDAP-Mitglieder, die heute die Straßenschilder zieren.“ ddp

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