Berlin : NACHRICHTEN

20 000 fuhren am ersten Werktag mit der Kanzlerbahn

Die U 55 hat am Montag, dem ersten Werktag nach ihrer Eröffnung, rund 20 000 Passagiere transportiert. Nach Auskunft der BVG ging es bis etwa 9 Uhr morgens und am Abend nach 19.30 Uhr eher ruhig zu. Tagsüber dagegen seien die meisten Sitzplätze auf der Stummelstrecke zwischen Hauptbahnhof und Brandenburger Tor belegt gewesen – und zwar zu einem „bemerkenswert hohen Anteil von Touristen“. Außerdem sei die neue Umsteigemöglichkeit zu den Nord-Süd-S-Bahnen gut angenommen worden. Im Durchschnitt rechnet die BVG mit etwa 6400 Fahrgästen pro Tag, solange die U 55 nur durchs Regierungsviertel pendelt. Der geplante Anschluss zum Alexanderplatz soll frühestens 2017 fertig sein. Die erste Fahrt mit regulären Fahrgästen war am Sonnabend um 10.55 Uhr gestartet, bezahlen musste sie aber keiner: Die BVG hatte die Fahrten an diesem Tag alle gratis angeboten.obs

Polizeigewerkschaft fordert

mehr Härte gegen „Kiezterroristen“

Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat nach Aktionen von Linksautonomen gegen Beamte offensivere Einsatzstrategien gefordert. Es dürfe nicht hingenommen werden, dass „Kiezterroristen die Straßen regieren“, sagte Landeschef Bodo Pfalzgraf am Dienstag. Der Polizeigewerkschaft zufolge gibt es keine deutschen Großstadt mit derart vielen Widerstandshandlungen gegen Vollzugsbeamte wie in Berlin. Im vergangenen Jahr habe man 2371 derartiger Vorfälle registriert. Die CDU warf Innensenator Ehrhart Körting (SPD) vor, in Friedrichshain-Kreuzberg gebe es einen „rechtsfreien Raum“. Am vergangenen Wochenende sollen 30 Linke in Friedrichshain die Festnahme eines Mannes verhindert haben.hah

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