Berlin : NACHRICHTEN

Schon 2012 könnten Ölbohrtürme

in der Lausitz stehen

Forst – In wenigen Wochen wird die Firma Central European Petroleum GmbH (CEP) mit der Erkundung der Erdölvorkommen in der Lausitz beginnen. Das gab das deutsch-kanadische Unternehmen in Forst (Landkreis Spree-Neiße) bekannt. Wie berichtet, hat die CEP bereits eine Genehmigung für die Untersuchung einer Fläche von 1800 Quadratkilometern zwischen Lübben und Jänschwalde beantragt. Sollte eine wirtschaftliche Produktion des Öls möglich sein, könne man, so Jacobus Bouwman von der Geschäftsführung der CEP, „in drei bis vier Jahren mit der Förderung beginnen“. Die Erdölvorräte in der Lausitz wurden bereits zu DDR-Zeiten entdeckt. „Damals lohnte sich der Abbau nicht“, sagte der Abteilungsleiter im Brandenburger Landesamt für Bergbau und Geologie, Hans-Georg Thiem: „Heute kann das aufgrund der besseren Erkundungs- und Fördermethoden anders sein.“ das

Prozess um Tod eines Fotomodells: Verteidiger weist Mordvorwurf zurück

Potsdam – Im Prozess um den Tod eines 20-jährigen Fotomodells in Beelitz-Heilstätten hat die Verteidigung im Schlussplädoyer den Mordvorwurf gegen den Angeklagten zurückgewiesen. Der Tod sei nicht vorsätzlich, sondern fahrlässig verursacht worden, sagte Verteidiger Matthias Schöneburg am Donnerstag vor dem Landgericht in Potsdam. Sein Mandant habe die Frau bei einem vereinbarten Rollenspiel gewürgt, sie aber nicht töten wollen. Er beantragte eine Freiheitsstrafe, die drei Jahre nicht überschreiten sollte. Die Staatsanwaltschaft ist der Ansicht, dass der 39-jährige Angeklagte die junge Frau Ende Juli 2008 zur Befriedigung seiner Sexualtriebe getötet hat und fordert eine Freiheitsstrafe von 14 Jahren. ddp/das

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