Berlin : NACHRICHTEN

VW-Passat schleudert in Imbissbude: ein Schwerverletzter

Bei einem schweren Unfall auf der Grellstraße in Prenzlauer Berg ist gestern ein VW-Passat nach dem Zusammenstoß mit einem weiteren Pkw in eine Imbissbude geschleudert. Ein 35-jähriger Mann, der dort am Tresen stand, wurde schwer verletzt. Alle vier Insassen der beiden Fahrzeuge sowie ein weiterer Gast des Imbisses erlitten leichte Verletzungen. Laut Polizei missachtete der 52-jährige Verursacher des Unfalles beim Linksabbiegen von der Grellstraße in die Greifswalder Straße die Vorfahrt des entgegenkommenden Passates. Die Wucht des Zusammenpralles war so groß, dass der VW erst in der Imbissbude zum Stehen kam. cs

Nach Streit auf Autobahn: Ausgestiegen und überfahren

Nach einem Streit in der Nacht zu Sonntag, ist eine 43-jährige Berlinerin auf der Autobahn A 10 aus dem Wagen gestiegen und angefahren worden. Sie wurde schwer verletzt. Wie die Polizei mitteilte, waren sie und ihr Ehemann betrunken. Das Auto stand zwischen Phöben und Leest, als die Frau plötzlich ausstieg und auf die Fahrbahn lief. Auf der linken Fahrspur des westlichen Berliner Rings erfasste ein Auto sie. Rettungskräfte brachten die 43-Jährige mit einem Hubschrauber ins nächste Krankenhaus; die Autobahn war gesperrt. Am Steuer hatte laut Polizei der – nüchterne – Vater der Frau gesessen. Warum er seine betrunkene Tochter auf dem Standstreifen in der Dunkelheit aussteigen ließ, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt. AG

Westlicher Autobahnring ab morgen drei Nächte lang gesperrt

Aufgrund von Brückenarbeiten wird die A10 Westlicher Berliner Ring ab Dienstag für drei Nächte in Fahrtrichtung Süden gesperrt. Zwischen 22 Uhr und 5 Uhr in der Früh ist die Autobahn zwischen Falkensee und Brieselang in Richtung Dreieck Werder dicht. AG

Zwei Festnahmen bei Kurden-Demo Polizisten bedrängt

Bei einer Demonstration von Kurden sind am Samstagabend in Berlin zwei Personen vorübergehend festgenommen worden. Polizeibeamte seien eingeschritten, als auf der Veranstaltung mehrfach eine verbotene Fahne gezeigt wurde, sagte ein Polizeisprecher. Der 22-jährige Fahnenträger kam in Gewahrsam. Anschließend wurden die eingreifenden Beamten von mehreren Demonstrationsteilnehmern bedrängt und gestoßen. Ein weiterer Demonstrant wurde später festgenommen. Die Beschuldigten wurden später wieder freigelassen. Die Beamten ermitteln wegen Landfriedensbruchs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Laut Polizei nahmen an der Demonstration 300 Menschen teil. Die Route führte vom Neuköllner Hermannplatz zum Kreuzberger Mariannenplatz. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Solidarität mit dem kurdischen Befreiungskampf“. Im Einsatz waren 350 Polizisten.ddp

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