Berlin : NACHRICHTEN

Beschäftigte wollen Hertie-Logo

in der Spree bestatten

Beschäftigte der drei Berliner Hertie-Häuser wollen am Donnerstag symbolisch Abschied von der insolventen Kaufhauskette nehmen. Das kündigte eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi an. Das Logo „Hertie“ solle in der Spree bestattet werden. Die Aktion findet vor dem Gebäude der Gewerkschaft am Paula-Thiede-Ufer in Mitte statt. Die drei Berliner Hertie-Filialen waren unlängst geschlossen worden. ddp

Fünf Jahre Gefängnis

nach Missbrauch von zwei Mädchen

Weil er zwei Mädchen sexuell missbraucht hatte, muss ein 42-jähriger Mann aus Pankow für fünf Jahre ins Gefängnis. Opfer des einschlägig vorbestraften Lagerarbeiters waren zwei seiner Nichten. Als die Übergriffe begannen, waren die Mädchen fünf und sieben Jahre alt. Vor Gericht legte Guido S. gestern ein umfassendes Geständnis ab. Er war bereits 1998 zu einer Bewährungsstrafe von 18 Monaten verurteilt worden, weil er zwei Kinder eines anderen Bruders missbraucht hatte. Trotz der Vorstrafe sah ein Gutachter jetzt keine „verwurzelte“ Neigung zu ähnlichen Taten und empfahl eine Sozialtherapie in der Haftanstalt. K. G.

Straße des 17. Juni wieder

für den Autoverkehr freigegeben

Fast drei Wochen lang war die Straße des 17. Juni vor dem Brandenburger Tor für den Autoverkehr gesperrt. Denn dort – zwischen dem Platz des 18. März und der Yitzhak-Rabin-Straße – standen die Tribünen während der Leichtathletik-WM. Diese wurden nun abgebaut, ab heute 12 Uhr, so die Planung, soll die Ost-West-Achse wieder befahrbar sein. Tsp

Arbeiten im Tunnel Britz:

Stadtautobahn geschlossen

In der kommenden Woche wird in vier Nächten (31. August bis 3. September) der Tunnel Britz auf der Stadtautobahn gesperrt. Die A 100 ist von 21 Uhr bis 5 Uhr zwischen Gradestraße und Buschkrugallee geschlossen; die ersten zwei Nächte in südlicher Richtung, dann in nördlicher. Tsp

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