Berlin : NACHRICHTEN

Kanzlergans „Doretta“ ist tot

Kanzlergans „Doretta“ schnattert nicht mehr. Das Tier, das vor gut neun Jahren eigentlich als Weihnachtsbraten der Familie von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) enden sollte, starb bereits im Mai an einem Lebertumor. Das bestätigte am Freitag Gänsebetreuerin Elke Gruse vom Zehlendorfer Altenheim „Haus Schönow“. Dort hatte „Doretta“, die dank des Einspruchs von Schröders Stieftochter Klara vor dem Backofen gerettet worden war, jahrelang ihr Gnadenbrot bekommen. Weil die Gans eigentlich ein Gänserich war, wurde „Doretta“ von den Senioren „Schröder“ genannt. dpa

Bundeswehr-Bus angezündet

Unbekannte haben am Donnerstag in Mitte versucht, einen Bus der Bundeswehr anzuzünden. Polizisten bemerkten gegen 20 Uhr einen Feuerschein an einem Reifen des Busses, der in der Spandauer Straße parkte. Der Fahrer erstickte den Brand mit einem Feuerlöscher. Der Bus wurde leicht beschädigt. tabu

Ärztestreik beim DRK

Am Freitag haben laut Rotem Kreuz (DRK) etwa 100 von insgesamt 250 im Marburger Bund organisierten Ärzten der Berliner DRK-Kliniken gestreigt. Hintergrund seien Tarifverhandlungen, die bis Juni 2010 Vergütungssprünge von bis zu 15 Prozent vorsehen. Diese Forderung nach einer Erhöhung erklärte die DRK-Schwesternschaft gegenüber anderen klinischen Berufsgruppen für „unverantwortlich und sozial ungerecht“.tig

Mordprozess gegen 51-Jährigen

Nach einem tödlichen Angriff auf einen Rocker vor einem halben Jahr muss sich seit gestern ein 51-jähriger Berufskraftfahrer wegen Mordes vor dem Landgericht verantworten. José O. war laut Anklage betrunken, als er nach einem Streit in einem Lokal in Reinickendorf auf den 44-jährigen Kontrahenten eingestochen haben soll. Das Opfer war den Angaben zufolge ein Unterstützer der „Bandidos“. Laut Ermittler steht die Tat aber nicht in Verbindung mit der Rockerszene. K.G.

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