Berlin : NACHRICHTEN

Türkiyemspor-Vorstand fährt zum Versöhnungstreffen nach Lindow

Lindow - Drei Wochen nach einer Schlägerei von 15 und 16 Jahre alten Türkiyemspor-Fußballern mit deutschen Jugendlichen in Lindow (Ostprignitz-Ruppin) hat sich am Montagabend der Vereinsvorstand mit Bürgermeister Wolfgang Schwericke (SPD) und anderen Vertretern der Gemeinde getroffen. Türkiyemspor-Präsident Celal Bingöl zog nach dem „Versöhnungsgespräch“ eine positive Bilanz, man habe die Entschuldigung der Lindower Jugendlichen angenommen. Jetzt soll es zwei Treffen der Jugendlichen und ihrer Eltern geben: das erste in Lindow, später dann zu einem Heimspiel von Türkiyemspor in Berlin. „Wir wollen die Jugendlichen nicht bestrafen, wir wollen sie gewinnen, sie sind unsere Zukunft“, sagte Bingöl. Wie berichtet, waren die jungen Leute an zwei Abenden aneinandergeraten, bei der Schlägerei gab es in beiden Gruppen leicht Verletzte. Türkiyemspor trennte sich inzwischen von mehreren Nachwuchskickern, die die Situation angeheizt hatten. axf

Bankenprozess: Ex-Bank-Chef Rupf stand Rede und Antwort

Berlin - Der Bankenprozess ist nach mehrwöchiger Sommerpause mit der Befragung des Ex-Chefs der Berliner Bankgesellschaft, Wolfgang Rupf, fortgesetzt worden. Er hatte bereits im Juli in einer mehr als 100 Seiten langen Erklärung den Vorwurf der Untreue zurückgewiesen. In dem Verfahren müssen sich zwölf ehemalige Manager, darunter der frühere CDU-Fraktionsvorsitzende und Chef der Berlin Hyp Klaus Landowsky, verantworten. Hintergrund sind zwei Immobilienfonds der IBG – einer einstigen Bankgesellschafts-Tochter. K.G.

Einen Zentner Heroin geschmuggelt:

Drei Angeklagte vor Gericht

Berlin - 48 Kilogramm Heroin sollen drei Männer nach Deutschland geschmuggelt haben, die sich seit gestern vor dem Landgericht verantworten müssen. Die aus Bulgarien und der Türkei stammenden Angeklagten waren vor einem halben Jahr verhaftet worden. Drogenfahnder hatten das Rauschgift auf einer Autobahnraststätte südlich von Berlin entdeckt. Einer der 31 bis 48 Jahre alten Männer war laut Anklage als Kurier angeheuert worden, die beiden anderen hätten das Heroin vermarkten wollen. K.G.

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