Berlin : NACHRICHTEN

Schwierige Annäherung im Streit um die Ku''damm-Bühnen

Der britische Stararchitekt David Chipperfield soll Mitte Dezember seine überarbeiteten Pläne für das Ku’damm-Karree mit Theater und Komödie am Kurfürstendamm vorlegen. Darauf einigten sich Politiker aus Charlottenburg-Wilmersdorf und Vertreter des irischen Investors Ballymore am Mittwoch im bezirklichen Stadtplanungsausschuss. Chipperfield war nicht anwesend. Der Ausschuss stimmte einem BVV-Antrag zu, der den Weg zu einem Kompromiss ebnet: Wie berichtet, verlangt der Bezirk nun nicht mehr zwingend die Erhaltung beider Theater. Dennoch blieb vieles ungeklärt. So stellte die SPD klar, dass sie die Theaterfrage nur zurückstellen wolle, bis ein „prüffähiger Entwurf“ vorliege. Die Grünen forderten, dass eine Bühne unverändert bleibt – und nicht wie geplant in die erste Etage verlagert wird. Der Beschluss enthält zudem einen Passus, wonach Ballymore doch zwei Theater im Neubau unterbringen müsste, falls das neue Ku’damm-Karree dichter als bisher bebaut wird. Laut einem Investorensprecher sind zwei Säle „wirtschaftlich nicht machbar“. CD

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