Berlin : NACHRICHTEN

Kleiner Parteitag der CDU

für Reform der Jobcenter

Mit der Verabschiedung eines Positionspapiers für die Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene hat die Berliner CDU gestern ihren ersten Landesparteitag nach der Bundestagswahl beendet. Das Programm „Aufschwung stärken“ schlägt unter anderem eine Reform der Zuständigkeiten für Jobcenter und ein vereinfachtes Insolvenzrecht vor allem für kleinere und mittlere Firmen vor. Scharfe Angriffe richteten Redner gegen die rot-rote Landesregierung. Der Berliner CDU-Vorsitzende Frank Henkel sagte in seiner Eröffnungsrede, statt ihren Linksruck in Frage zu stellen, der zurWahlniederlage der SPD geführt habe, flüchteten sich die Sozialdemokraten in das Gegenteil: die Enttabuisierung der Linkspartei. „Die SPD verabschiedet sich in die Vergangenheit“, so Henkel. ddp

Riesenspektakel kostete

1,6 Millionen Euro

Das Spektakel der „Riesen in Berlin“ hat rund 1,6 Millionen Euro gekostet. Knapp die Hälfte davon zahlte der Bund, rund je ein Viertel waren Lottomittel sowie Gelder von Sponsoren und Partnern. Nach Angaben der Veranstalter sind rund drei Viertel der Investition nach Berlin geflossen – etwa an die 25 beteiligten Berliner Firmen. Zudem profitierte die Stadt durch zusätzliche Besucher. Die Internetseite des Spektakels sei während der vier Tage 1,7 Millionen Mal angeklickt worden, Google habe 400 000 Suchanfragen registriert. Rund 80 Millionen Zuschauer sahen die Riesen im Fernsehen, in Berlin sollen sogar zwei Millionen Schaulustige live dabei gewesen sein – damit korrigierten die Berliner Festspiele ihre Besucherzahlen von 1,5 Millionen nach oben. obs

Arbeiter auf der Baustelle

des Schillertheaters getötet

Ein 40-jähriger Bauarbeiter ist gestern auf der Baustelle im Charlottenburger Schillertheater verunglückt. Nach Auskunft der Polizei war dem Mann türkischer Herkunft eine Holzbohle auf den Kopf gefallen, er erlitt tödliche Verletzungen. Das Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (Lagetsi) ermittelt auf der Baustelle. kög

Kehrmaschine außer Kontrolle

rollte durch Rudow

Für den Fahrer der Kehrmaschine war es ein schockierendes Erlebnis, für die Geschädigten eine ärgerliche Angelegenheit: Erheblichen Sachschaden hat eine Kehrmaschine verursacht, deren Fahrer gestern Früh in Rudow die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Aus bislang ungeklärter Ursache konnte der 32-jährige Fahrer gegen 8 Uhr 30 auf der Waltersdorfer Chaussee in südlicher Fahrtrichtung das Fahrzeug nicht mehr steuern. Es touchierte zunächst den linken Bordstein. Daraufhin fuhr die Maschine nach rechts, rammte einen im Parkhafen abgestellten Wagen, durchbrach einen Vorgartenzaun und stieß dann mit einem Wohnmobil im Garten eines Einfamilienhauses zusammen. Verletzt wurde niemand. kög

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