Berlin : NACHRICHTEN

Zusätzliche Direktzüge zwischen Spandau und Hauptbahnhof

Mit einer neuen Direktlinie will die Bahn das noch immer vom S-Bahnnetz abgehängte Spandau besser an die Innenstadt anbinden. Ab Montag fährt die Regionalbahn RB 13 (Wustermark–Spandau) einmal pro Stunde weiter zum Hauptbahnhof. Die Züge enden und starten im Tiefgeschoss. Sie sollen den chronisch überfüllten RE 4 entlasten, halten in Jungfernheide und brauchen etwa zehn Minuten von Spandau zum Hauptbahnhof. Sie fahren morgens von 6 bis 9 und nachmittags von 14 bis 20 Uhr. Infos und Fahrpläne unter www.s-bahn-berlin.de und telefonisch unter (030) 29 74 33 33. obs

Stalinismus-Opfer fordern Umbenennung der Karl-Marx-Allee

Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) hat am Freitag eine Umbenennung der Karl-Marx-Allee in „Straße der friedlichen Revolution“ gefordert. Am Strausberger Platz überklebten Aktivisten das Straßenschild symbolisch mit dem neuen Namen. „Es ist an der Zeit, an die Revolution vor 20 Jahren zu erinnern“, sagte VOS-Sprecher Ronald Lässig. Noch immer seien viele Straßen nach kommunistischen Politikern benannt, an die Protagonisten der Wende werde dagegen kaum erinnert. Nach eigenen Angaben hat die VOS einen Antrag zur Umbenennung beim Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg eingereicht. In offenen Briefen habe man Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) auf das Anliegen aufmerksam gemacht. ddp

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