Berlin : NACHRICHTEN

34-Jähriger bei Streit erstochen

Nach der tödlichen Auseinandersetzung in einer Friedrichshainer Gaststätte ist der Täter laut Polizei weiter flüchtig. Bei dem Streit am Sonntagabend war ein 34-Jähriger durch Messerstiche in den Oberkörper getötet worden. Beteiligt waren mehrere Gäste des Lokals in der Frankfurter Allee 71. Die Mordkommission ermittelt. ddp

Tagesspiegel-Leser gegen ICC-Abriss

Eine Sanierung des ICC könnte nach Befürchtungen des Finanzsenators rund 300 Millionen Euro kosten. Deshalb wird wieder über den Abriss gestritten. Bei unserer Leserumfrage stimmten 70,2 Prozent der Teilnehmer gegen den Abriss des ICC. Die Abstimmung im Internet fiel knapper aus: 41 Prozent stimmten für den Abriss, 59 Prozent dagegen. Tsp

Ab heute Staugefahr auf der A 100

Von heute an müssen Autofahrer mit Staus auf der Stadtautobahn A 100 rechnen. Gegen 8 Uhr soll damit begonnen werden, im künftigen Baustellenbereich zwischen der Anschlussstelle Seestraße und dem Dreieck Charlottenburg die Fahrbahnmarkierungen anzubringen. Dazu werden Standstreifen und rechte Fahrspur gesperrt. Saniert wird zunächst die nördliche Fahrbahn. Insgesamt sollen die Arbeiten bis Juni 2011 dauern. Dabei wird es zwei Spuren je Richtung geben, die schmaler sind als die üblichen. kt

Nun doch noch eine „Lange Nacht“

Nach der Absage der „Langen Nacht des Shoppings“ wollen einige Läden in der City-West am kommenden Sonnabend auf eigene Faust zum späten Abend öffnen. Wie die Arbeitsgemeinschaft City mitteilte, feiert das Europa-Center bis 24 Uhr eine Einkaufsparty. Auch Saturn, Barbour, Douglas, H & M und Zara verkaufen bis Mitternacht. Adidas, Görtz und das KaDeWe bedienen ihre Kunden bis 23 Uhr, Niketown sowie Karstadt am Kurfürstendamm bis 22 Uhr und C & A bis 21 Uhr. Der Jahrmarkt fällt aus, doch laut AG City planen manche Läden eigene Aktionen. CD

Überfallalarm auf Flucht ausgelöst

Nach der Bedrohung eines Hausmeisters sind am Montagvormittag in Mitte zwei Männer (23 und 28 Jahre) in eine Bankfiliale geflüchtet und wurden dort für Bankräuber gehalten. Der Hausmeister hatte beim Laubharken im Hof eines Wohnhauses in der Straße Alt-Moabit ein Streitgespräch zwischen den beiden Männern gehört. Der 54-Jährige ging in den Hausflur und sprach die beiden an, die sich jedoch jede Einmischung verbaten und ihn mit einer Schusswaffe bedrohten. Daraufhin schlug der Hausmeister sie mit einer Harke in die Flucht, die im Schalterraum einer nahe gelegenen Bankfiliale endete. Da einer von ihnen noch die Waffe in der Hand hatte, löste ein Bankmitarbeiter den Überfallalarm aus. Die vermeintlichen Räuber gerieten zunächst in Panik, dann erneut in Streit und wurden bei dem Versuch, die Bank zu verlassen, von den der Polizei festgenommen. ddp

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