Berlin : NACHRICHTEN

Berliner Ärzte wollen Impfung

gegen Schweinegrippe verweigern

Die Schweinegrippe-Impfung in Berlin verzögert sich möglicherweise, weil Ärzte und Senat um die Vergütung streiten. Marie-Luise Dittmar, Sprecherin von Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke), bestätigte am Mittwochabend den Dissens mit der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), die Verhandlungspartner der Verwaltung war. In anderen Bundesländern gebe es ähnliche Probleme. „Der Bund hat die Gesamtkosten für die Impfung pro Fall auf 28 Euro festgelegt – inklusive Logistik und Impfbesteck.“ KV-Chefin Angelika Prehn hatte gegenüber der „B.Z.“ beklagt, dass die Ärzte statt der üblichen 7,10 Euro nur 4,50 bis 5,50 Euro erhalten sollten. Das sei angesichts des Aufwandes zu wenig. Lompscher will sich an diesem Donnerstag zu dem Problem äußern. obs

Einschränkungen bei der S-Bahn

wegen Bauarbeiten am Ostkreuz

Die S-Bahn muss jetzt wegen Bauarbeiten ihr Angebot weiter reduzieren. Weil die Umweltverwaltung nach Protesten von Anwohnern Nachtarbeiten beim Umbau des Ostkreuzes nicht im beantragten Umfang zugelassen hat, müssen Fahrgäste heute ab 11 Uhr und morgen auch in der Hauptverkehrszeit leiden. Im Bauablauf waren nach Angaben eines Bahnsprechers solche Einschränkungen des Betriebs nicht vorgesehen. Sie gelten bis Betriebsbeginn am Montag. Fahrgäste müssen je nach Route entweder bis zu 15 Minuten auf eine Bahn warten, umsteigen oder mit Bussen fahren. Betroffen ist vor allem die Verbindung Richtung Lichtenberg. Dafür bietet die S-Bahn heute und am Sonntag zu den Fußballspielen von Hertha im Olympiastadion zusätzliche Fahrten ab Charlottenburg an. kt

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