Berlin : NACHRICHTEN

Immer mehr Berliner Familien

werden sozialpädagogisch betreut

In Berlin wird immer häufiger sozialpädagogische Familienhilfe gewährt. Ende 2008 wurden 4160 Familien betreut, 717 mehr als 2007, wie Wissenschaftsstaatssekretär Hans-Gerhard Husung am Dienstag auf eine parlamentarische Anfrage der CDU mitteilte. Ende Dezember 2004 hatte die Zahl der Familienhilfen noch bei 2291 gelegen. Die meisten Maßnahmen wurden in Neukölln (567) gewährt, gefolgt von Reinickendorf (502) und Pankow (457). Am wenigsten wurden Familienhelfer tätig in Steglitz-Zehlendorf (218) und Treptow-Köpenick (223). Familien erhalten Hilfe, wenn eine dem Wohl des Kindes oder des Jugendlichen entsprechende Erziehung nicht gewährleistet ist. ddp

Anlieger müssen bei Straßenausbau

nur in direkter Nähe zahlen

Der Senat will das umstrittene Straßenausbaubeitragsgesetz ändern. Nach dem Entwurf, der am Dienstag im Senat besprochen wurde, sollen bei Straßenbaumaßnahmen nur noch diejenigen Anlieger zur Kasse gebeten werden, deren Grundstück direkt an dem ausgebauten Abschnitt liegt. Ein Abschnitt wird mit mindestens 200 Metern berechnet. Welche Kosten auf Anwohner zukommen, konnte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) am Dienstag nicht sagen. Generell können Anwohner danach gestaffelt an den Straßenbaukosten beteiligt werden, je nachdem, wie groß ihr Grundstück ist und wie sehr die Straße auch von Autofahrern genutzt wird, die nicht direkt an ihr wohnen. lvt

Protest und Diskussion

zu geplantem Schulumzug in Mitte

Schüler, Eltern und Lehrer des Theodor-Heuss-Gymnasiums wehren sich gegen den geplanten Umzug zur Ernst-Reuter- oder Moses-Mendelssohn-Schule. Sie fürchten, dort aus Platzmangel ihr Angebot einschränken zu müssen. Am Mittwoch, 17 Uhr, findet in der Schule, Böttgerstraße 6-8, eine Diskussion mit Politikern über die Umzugsfolgen statt. wek

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