Berlin : NACHRICHTEN

In Eisenhüttenstadt getötete Frau wurde erwürgt

Frankfurt (Oder) - Die Obduktion der vor drei Tagen gefundenen Frauenleiche in Eisenhüttenstadt ist abgeschlossen. Das Opfer sei erwürgt worden, hieß es bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder). Bei der Toten handele es sich um die seit mehr als zwei Wochen vermisste 59-jährige Monica S. Der 22-jährige Mann, der die Polizei vergangenen Sonntag zur Leiche führte, befindet sich in Untersuchungshaft. Auf den polizeibekannten Mann waren die Ermittler bei der Vermisstensuche gestoßen. Laut Anklage wollte er die Frau in einem Wald ausrauben und hatte sein sich wehrendes Opfer mit einem Schal erdrosselt. ddp

Deutlich weniger Störche

in Brandenburg

Potsdam - Trockenheit, Nahrungsmangel und die späte Rückkehr zahlreicher Störche aus den Winterquartieren haben zu einem schlechten Storchenjahr in Brandenburg geführt. „Wir sind in großer Sorge, dass es auch in den kommenden Jahren deutlich weniger Brutpaare geben wird als bisher“, sagte Christoph Kaatz, Sprecher der Nabu-Gruppe Weißstorchschutz. Viele Zugvögel besetzten ihre Horste nicht, da sie erst spät aus dem Süden zurückgekommen waren. Zudem habe es im Frühjahr starke Trockenphasen gegeben. Auch die Nahrungssuche werde für Störche in Brandenburg immer schwerer. ddp

Prozess: Mit Maschinenpistole

auf Lokalgast geschossen

Berlin - Nach Schüssen mit einer Maschinenpistole auf einen 31-Jährigen vor einem Café in Neukölln müssen sich seit gestern der mutmaßliche Schütze und seine damalige Freundin vor dem Landgericht verantworten. Die 28-jährige Frau soll den 27-jährigen Kosovaren am 28. Juni telefonisch alarmiert haben, weil sie von dem späteren Opfer geohrfeigt worden sei. Mit Waffe soll sich ihr Exfreund in ein Taxi gesetzt und vor dem Lokal eine Salve abgefeuert haben. Der Rivale wurde am Bein getroffen. Die Angeklagten verweigerten zu Beginn des Prozesses wegen Körperverletzung und Besitzes von Kriegswaffen die Aussage. K.G.

Seltene Schweineseuche

im Kreis Teltow-Fläming

Kemlitz - Auf einem Gut in Kemlitz bei Dahme (Landkreis Teltow-Fläming) sind rund 30 Schweine eines Freigeheges aufgrund von Seuchengefahr getötet worden. Wie Dienstag bekannt wurde, hatte das Veterinäramt die Keulung am Sonnabend durchgeführt. Bei einer routinemäßigen Blutuntersuchung waren Antikörper der Infektionskrankheit Brucellose festgestellt worden. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen sei eine Tötung des gesamten Schweinebestands notwendig gewesen, auch wenn die Tiere keine Erreger mehr in sich trugen und zum Teil gesund waren. Für den Menschen bestehe nun keine Gefahr mehr. ddp

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