Berlin : NACHRICHTEN

Ausgesetzter Hundewelpe

in Friedrichshain erfroren

Berlin - Ein ausgesetzter Hundewelpe ist in Friedrichshain erfroren. Der etwa acht Wochen alte Labrador sei am Wochenende bei Temperaturen von minus 17 Grad Celsius in einem Karton in einer Telefonzelle abgestellt worden, teilte der Tierschutzverein am Dienstag mit. Das Tier starb noch während des Transports ins Tierheim. Der Tierschutzverein bittet nun um erhöhte Wachsamkeit für Tiere in Not. Bei den aktuellen Temperaturen hätten ausgesetzte Tiere keine Überlebenschance, wenn sie nicht rechtzeitig entdeckt würden. Auch die vielen frei lebenden Katzen seien jetzt ganz besonders auf menschliche Hilfe angewiesen. Wichtig sei es beispielsweise, einen warmen Schlafplatz anzubieten wie etwa ein isoliertes Schlafhäuschen. ddp

NPD-Parteitag im Februar in Berlin

Berlin - Noch im Februar will die Berliner NPD einen neuen Vorsitzenden wählen. Für den Landesvorsitz ist der Rechtsextremist Uwe Meenen vorgesehen, der ein enger Vertrauter des Holocaustleugners Horst Mahler ist. Treibende Kraft wird im Landesverband Eckart Bräuniger, der im Jugoslawienkrieg als Söldner auf der Seite kroatischer Milizen gekämpft hat. Er soll „Landesorganisationsleiter“ werden und kandidiert zudem als Vize-Landesvorsitzender. In der militanten Szene genießt Bräuniger aufgrund seiner Kriegserfahrungen hohes Ansehen. Neben ihm sollen der frühere Berliner DVU-Vorsitzende Dietmar Tönhardt und das ehemalige führende Mitglied der „Kameradschaft Märkischer Heimatschutz“ Sebastian Schmidtke als Stellvertreter antreten. Nach Informationen des Tagesspiegels wurden für eine „Veranstaltungsoffensive“ bereits Bezirksräume in Steglitz-Zehlendorf, Neukölln und Lichtenberg angefragt. Die NPD hat überraschend angekündigt, den neuen Mietvertrag der Bezirke, der rechtsextreme und antisemitische Äußerungen untersagt, unterzeichnen zu wollen. jra

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