Berlin : NACHRICHTEN

Erholungspark Marzahn wird größer: Berlin kauft Flächen

Der Bezirk Marzahn-Hellersdorf hat mit Unterstützung des Landes 12,7 Hektar Land am Erholungspark Marzahn gekauft. Damit kann der Park um ein Drittel vergrößert werden. Laut Stadtentwicklungsverwaltung wurden die Flächen in der Nachbarschaft des italienischen Renaissance-Gartens für 660 000 Euro bei einer Zwangsversteigerung erworben. Nach Auskunft von Christoph Schmidt, Geschäftsführer der Betreiberfirma Grün Berlin, soll das Gelände möglichst bald geöffnet werden. Der Park brauche mehr Platz, weil die Besucherzahl sich allein in den vergangenen sieben Jahren fast verdreifacht habe. Zudem seien die „Gärten der Welt“ im Erholungspark eine ideale Ergänzung zur Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) 2017 auf dem Tempelhofer Feld. Ob ein weiterer internationaler Garten angelegt wird, werde in den nächsten Monaten entschieden. obs

Vier Prozent der Azubis haben keinen deutschen Pass

Der Anteil von jungen Auszubildenden ohne deutschen Pass in Berliner Betrieben hat in den vergangenen Jahren konstant bei rund vier Prozent gelegen. Dies teilte die Senatsarbeitsverwaltung in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen-Fraktion im Abgeordnetenhaus mit. Von den 54 624 Auszubildenden im Jahr 2008 waren 2 429 Ausländer. Der Anteil der Azubis mit Migrationshintergrund lässt sich den Angaben zufolge dagegen nicht feststellen, da dazu auch Angaben über das Geburtsland oder die Staatsangehörigkeit der Eltern abgefragt werden müssten. Überdurchschnittlich sei der Anteil ausländischer Azubis 2008 in Handwerksberufen (5,07 Prozent) und in freien Berufen (8,42 Prozent) gewesen. Mit zwei Prozent sei der Anteil ausländischer Azubis im Öffentlichen Dienst dagegen vergleichsweise gering gewesen, hieß es weiter. Zurzeit wirbt der Berliner Senat mit der Kampagne „Berlin braucht dich!“ um Migranten im Öffentlichen Dienst. epd

Ausländer aus über 180 Staaten leben in Berlin

In Berlin lebten Ende vergangenen Jahres ausländische Bürger aus über 180 Staaten. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch mitteilte, waren am 31. Dezember 2009 in der Hauptstadt 460 187 Berliner mit ausländischem Pass offiziell gemeldet. Gegenüber dem Vorjahr sank ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung von 14,0 auf 13,7 Prozent. Grund dafür sind zahlreiche Abmeldungen von Amts wegen infolge einer Melderegisterbereinigung im Zuge der Einführung der einheitlichen Steueridentifikationsnummer. Aus den Ländern der Europäischen Union kommen 145 670 oder 31,7 Prozent der in Berlin lebenden Ausländer. Asiatische Staatsangehörige sind mit 14,6 Prozent vertreten, aus Nord- und Südamerika stammen 5,6 Prozent, aus Afrika 3,8 Prozent und vom australischen Kontinent kommen 0,3 Prozent der Berliner mit nicht deutschem Pass. Staatenlos oder ungeklärter Herkunft sind 2,8 Prozent der in Berlin lebenden Ausländer. ddp

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