Berlin : NACHRICHTEN

BVG-Busfahrer beschimpft und

bespuckt

Berlin - Erneut sind Busfahrer der BVG von Fahrgästen angegriffen worden. Am Dienstagnachmittag schlugen zwei Männer ohne ersichtlichen Grund auf einen Fahrer der Linie 194 in Friedrichsfelde ein, als dieser gegen 17 Uhr von der Haltestelle Gensinger Straße abfahren wollte. Er machte eine Vollbremsung und drückte den Alarmknopf. Die beiden Angreifer konnten unerkannt flüchten. Der 51-jährige Busfahrer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Einige Stunden später, gegen 1.50 Uhr nachts, attackierten mehrere Jugendliche einen Busfahrer der Linie M33 in Tegel. Zunächst beleidigte eine 17-Jährige den BVG-Angestellten in der Linie M33. Nachdem er daraufhin die aggressive Gruppe des Busses verwies, beschimpften, bespuckten und schlugen die zwei Begleiter und das Mädchen den 49-Jährigen. Die Täter konnten flüchten, wurden kurze Zeit später aber in der Nähe des Tatortes festgenommen. Der Busfahrer musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden.Tsp

Königs Wusterhausen

bekommt Ortsumfahrung

Königs Wusterhausen - Mit einer neuen Ortsumfahrung soll Königs Wusterhausen vom Durchgangsverkehr befreit werden. Der Bau der 3,7 Kilometer langen Bundesstraße 179 kostet rund 9,7 Millionen Euro, von denen der Bund 9,3 Millionen Euro trägt. Mit der neuen Straße soll auch eine bessere Verbindung zwischen dem Berliner Ring und dem Spreewald geschaffen werden. Laut einer Verkehrsprognose für das Jahr 2020 werden auf der Ortsumfahrung täglich bis zu 14 000 Fahrzeuge unterwegs sein. Der Bau soll 2012 abgeschlossen sein. ddp

Tod im Zwinger:

Haftbefehl für Verdächtigen

Straupitz - Der am Ostersonntag in einem Hundezwinger in der Spreewaldgemeinde aufgefundene 38-Jährige ist erschlagen worden. Das hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft Cottbus die Obduktion der Leiche ergeben. Ein 25-jähriger Tatverdächtiger, gegen den bereits Ostern ein Haftbefehl gestellt worden war, stellte sich am Dienstagabend der Polizei in Tuttlingen in Baden-Württemberg. Dass er bereits ein Geständnis ablegte, wollte die Staatsanwaltschaft nicht bestätigen. Das Opfer, ein 38-jähriger Familienvater aus Straupitz, war – wie berichtet – am Ostersonnabend mit dem späteren Tatverdächtigen in Streit geraten, weil dieser seine beiden Hunde nicht an die Leine nahm. Der 25-Jährige wohnte nach Medienberichten mit seiner 21-jährigen Lebensgefährtin, die aus Tuttlingen stammt, in Straupitz. das

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