Berlin : NACHRICHTEN

Fast 9000 Schülerinnen

am Donnerstag beim Girls’ Day

Der Girls’ Day bricht in Berlin dieses Jahr erneut Rekorde. Fast 9000 Fünft- bis Zehntklässlerinnen werden sich am Donnerstag in Unternehmen und anderen Einrichtungen einen Einblick in den naturwissenschaftlich-technischen Berufsalltag verschaffen. 2008 standen nach Angaben der Senatsverwaltung 8335 Plätze zur Verfügung. Beim ersten Girls’ Day 2002 waren es noch weniger als 3000. In diesem Jahr werden berlinweit 431 Veranstaltungen angeboten. Verstärkt beteiligen sich dieses Mal von Migranten geführte Unternehmen. wek

Eine Frage der Behandlung:

Patientenforum lädt zur AOK

Wie gut wirkt ein neues, recht teures Medikament im Vergleich zu einem herkömmlichen, das billiger ist? Wie viel Erfahrung braucht ein Krankenhaus, um Patienten gut behandeln zu können? Solchen Fragen geht seit fünf Jahren das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit (IQWIG) in Köln nach – im Auftrag der Krankenkassen, Kliniken und Ärzte. Dessen Leiter spricht am heutigen Mittwoch ab 18 Uhr auf dem Forum der Patientenbeauftragten an der Wilhelmstraße 1 in Mitte über die Arbeit des Instituts. IB

Freispruch nach Affäre

mit 14-Jähriger

Obwohl er mit einer erst 14-Jährigen Sex hatte, ist ein 44-jähriger Mann gestern vom Vorwurf des Missbrauchs freigesprochen worden. Er hatte sich darauf berufen, dass er sie zunächst auf mindestens 17 Jahre geschätzt habe. Die Richter entschieden: „Dass er sie beeinflusste, lässt sich nicht erkennen.“ Die Jugendliche habe aufgrund ihrer Lebensumstände viel älter gewirkt. Das Mädchen war zehn Jahre alt, als es aus desolaten Familienverhältnissen floh. Sie arbeitete als Prostituierte, schlug sich allein durchs Leben. Brachte man sie in ein Heim, floh sie. Zum Zeitpunkt der Affäre mit dem Angeklagten habe zwar „eine durch die Lebensgeschichte geprägte Unreife“ vorgelegen. Die Jugendliche habe aber selbstbestimmt gewirkt. Zuvor hatte die heute 19-Jährige erklärt, dass man ihr das Alter nicht angesehen habe. Sie habe den Sex gewollt. „Ich war die treibende Kraft.“ K. G.

Gustav-Heinemann-Schule

nach Klage ohne Leiter

Die renommierte Marienfelder GustavHeinemann-Gesamtschule hat ihren neuen Direktor verloren. Der Anfang Januar berufene Uwe Boehlke teilte dem Kollegium am Dienstag mit, dass er infolge der erfolgreichen Klage einer Konkurrentin für den Posten ab sofort von seiner Aufgabe entbunden sei. Dies bestätigte die Bildungsverwaltung. Die Stelle soll nun neu ausgeschrieben werden. Boehlke hatte den Posten bekommen, nachdem die Schulkonferenz sich für ihn und gegen die Konkurrentin ausgesprochen hatte. Wegen „Verfahrensfehlern bei der Begründung der Auswahlentscheidung“ erklärte das Verwaltungsgericht die Besetzung für ungültig. Nach der Entscheidung können sich Uwe Boehlke und seine Konkurrentin nun neu bewerben. sve

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