Berlin : Nachrichten

Berlin plant mobile Mini-Museen

zur Einwanderer-Geschichte



Berlin will sich stärker mit der Geschichte der Migranten befassen. Bislang sei das Thema noch nicht genügend behandelt worden, sagte Kulturstaatssekretär André Schmitz am Montag, als er mit der Integrationssenatorin Carola Bluhm (Linke), dem Integrationsbeauftragten Günter Piening das Projekt „Route der Migration“ vorstellte. Im September und Oktober sollen rote Container vier Wochen lang an verschiedenen Orten stehen – als mobile Miniatur-Museen, in denen sich Besucher in den kommenden Jahren darüber informieren können, wie Einwanderung den jeweiligen Ort in den vergangenen 300 Jahren geprägt hat. Die ersten Stationen sind der frühere Flughafen Tempelhof, Oranienplatz, Hallesches Tor und Ostbahnhof. dma

Spezielle Lehrgänge für mehr Migranten im öffentlichen Dienst

Sieben Monate lang sind 25 Migranten in einem Lehrgang des Bildungswerks Kreuzberg (BWK) auf die Einstellungsverfahren von Polizei und Verwaltung vorbereitet worden. Und mindestens elf der Teilnehmer hätten einen Ausbildungsvertrag unterschrieben, teilte das BWK mit. Vier bei der Polizei, fünf bei der Verwaltung und zwei bei Unternehmen. Mit 30 Teilnehmern war der Lehrgang in Kooperation mit der Polizei und der Verwaltungsfachschule gestartet. Der Lehrgang soll dazu dienen, den Anteil an Migranten im öffentlichen Dienst zu erhöhen. dma

Demonstration angemeldet

gegen Reaktor in Wannsee

Gegner des nuklearen Forschungsreaktors in Wannsee wollen am Sonnabend vor dem Helmholtz-Zentrum demonstrieren. Es seien 100 Teilnehmer angemeldet, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Die Demonstranten fordern die Abschaltung des Reaktors, der vom Helmholtz-Zentrum betrieben wird. Wie berichtet, soll es einen Riss in einer der Anlagen geben, den aber Experten für ungefährlich halten. Der Forschungsreaktor wird derzeit gewartet und ist abgeschaltet. dapd

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