Berlin : Nachrichten

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In puncto Sicherheit schlägt die neue BND-Zentrale sogar die US-Botschaft am Brandenburger Tor. 40 Meter misst der Sicherheitsabstand zwischen der Chausseestraße und dem Hauptgebäude. Um alle Anforderungen des Geheimdienstes einzuhalten, hat Architekt Jan Kleihues das Gebäude in eine vier Meter tiefe Grube verlegt. So fällt nicht so sehr auf, dass der Bau einen Sockel erhält, der erst in fünf Metern Höhe Fenster haben wird.

180 mal 250 Meter wird das Haus groß sein und 35 Meter hoch werden. Etwa 2800 Räume sind geplant, die zusammen rund 250 000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche messen – das sind etwa viermal so viel wie beim Marie-Elisabeth-Lüders-Haus, das am Spreeufer die Bibliothek des Bundestages beherbergt. Damit man in einem solchen Mammut-Bau den Überblick behält, hat Kleihues den Bau um eine zentrale und monumentale Halle geplant.

Weil der Komplex, einer Trutzburg gleich, in einer Senke liegt, erinnern die beiden Torhäuser an der Chausseestraße und der Brücke zum Hauptgebäude ebenfalls an eine mittelalterliche Burg.

Als Ausgleichsmaßnahme für den Neubau ist die Renaturierung der Panke geplant (im Hintergrund, grün eingefärbt). Dieser kleine Park sollen dauerhaft für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

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