Nachrichtenticker : Kurznachrichten aus der Hauptstadt

Autobahn und Tempelhofer Damm bei Feuerwerk gesperrt

Bei der Pyromusikale vom 9. bis zum 11. Juli auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof werden während des Feuerwerks die Stadtautobahn und der Tempelhofer Damm gesperrt. Die A 100 werde in den drei Nächten voraussichtlich von 22 Uhr bis kurz vor Mitternacht dicht gemacht, kündigte Verkehrsstaatssekretärin Maria Krautzberger am Montag an. Auf dem Tempelhofer Damm, auf dem ebenfalls viele Schaulustige erwartet werden, könnten die Sperrungen bereits gegen 19 Uhr beginnen. Die Polizei werde hier flexibel reagieren. kt

Pro & Contra: Mehrheit lehnt Sonntagsverkauf ab

Am heutigen Dienstag befasst sich das Bundesverfassungsgericht mit der Klage der Kirchen gegen verkaufsoffene Sonntage. Eine deutliche Mehrheit der Teilnehmer an unserem Pro & Contra, nämlich 81,8 Prozent, hat sich am Wochenende ebenfalls dafür ausgesprochen, dass Geschäfte am Sonntag geschlossen bleiben sollen. Nur 18,2 Prozent der Anrufer möchten, dass auch sonntags shoppen möglich ist. Nicht ganz so deutlich fiel das Ergebnis bei der Abstimmung im Internet aus. Hier votierten nur 52,7 Prozent der Teilnehmer gegen das Sonntags-Shopping. Tsp

Arbeiter bei Sturz von Baugerüst schwer verletzt

Aus noch ungeklärter Ursache ist am Montag ein Arbeiter von einem Baugerüst am Schimmelpfenghaus am Breitscheidplatz gestürzt. Der Mann wurde bei dem Sturz aus vier Metern Höhe schwer verletzt, sagte ein Feuerwehrsprecher. Notärzte des alarmierten Rettungsdienstes brachten den Verletzten ins Krankenhaus. Augenzeugenberichten zufolge war der Arbeiter von der höchsten Ebene des Baugerüsts auf eine der unteren Ebenen gestürzt. Am vergangenen Freitag war, wie berichtet, mit dem Abriss des Schimmelpfenghauses begonnen worden. ddp

Streit um die Länge der neuen Trams

Um die Bestellung neuer Flexity-Straßenbahnen für die BVG ist ein Streit um die Länge der Fahrzeuge entbrannt. Nachdem die BVG die Zahl der neuen Bahnen zunächst von 148 auf 99 reduziert hat, sollten jetzt wenigstens nur die 40 Meter langen Züge angeschafft werden, fordert der Fahrgastverband Igeb. Die BVG will nach Angaben ihrer Sprecherin Petra Reetz je etwa zur Hälfte kurze und lange Bahnen kaufen. Der Kauf kurzer Fahrzeuge wäre eine „schwerwiegende Fehlentscheidung“, kritisierte am Montag der Igeb-Vorsitzende Christfried Tschepe. Nur die lange Version könne die Bahnen ersetzen, die heute bei großer Nachfrage als Zwei-Wagen-Zug eingesetzt werden. Dagegen verweist Reetz auf Linien mit geringerem Andrang und auf die verkehrsschwachen Zeiten, etwa in der Nacht. 40 Meter lange Bahnen seien in diesen Fällen zu groß, deshalb benötige die BVG auch die kürzeren Bahnen. kt

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