Nachrufe : Zwei Leben in Berlin: Ein Rock 'n' Roll-Cowboy und ein Installateurmeister

Morgen im gedruckten Tagesspiegel, heute online: Die Nachrufe auf zwei Berliner. Der eine hatte eine wilde Jugend in Amerika, der andere verlor seine besten Jahre in Kriegs- und Nachkriegszeit. Zwei Geschichten über Strebsamkeit und Ehrgeiz

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Der St. Hedwig-Friedhof in Berlin-Mitte.
Der St. Hedwig-Friedhof in Berlin-Mitte.Foto: Doris Spiekermann-Klaas

Francis Serafini trug Stiefel, Cowboyhemd und Zottelbart. Er war keiner von diesen Freizeitcowboys, kostümiert mit Stetson, Fransen und Sporen. Eher ein cooler Althippie-Rock-’n’-Roll-Kiffer-Cowboy, echt und ohne Verkleidung. In Amerika hatte er ein Leben on the road geführt, in West-Berlin hielt er sich mit Musik und Taxifahren über Wasser. Das fiel nicht schwer, denn seine Ansprüche waren keine großen. Am 16. Februar gibt es ein Gedenkkonzert für ihn im „Schlot“, Schlegelstraße 26 in Berlin-Mitte. Lesen Sie den Nachruf hier.

Ernst Weidlich, geboren 1916, war ein rechtschaffener Installateurmeister, der in der zweiten Hälfte seines Lebens all die Dinge nachholte, zu denen er in der ersten nicht gekommen war: Klavier spielen, lesen, Gedichte lernen und rezitieren. Den Nachruf auf ihn lesen Sie hier.

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