Berlin : Nächste Woche im Kriminalgericht:

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Gerichsshows haben Hochkonjunktur, dabei geht es viel spannender: live, umsonst und drinnen. Wir haben die spannendsten Fälle der nächsten Woche zusammengestellt. Ort: Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91.

Montag: Prozess gegen einen 24jährigen mutmaßlichen Schläger, der gemeinsam mit seinem sieben Jahre jüngeren Bruder einen Fahrgast schwer verletzt haben soll, der in der Straßenbahn couragiert einen Streit schlichten wollte (9.15 Uhr, Saal 820). Prozess gegen eine 32-Jährige, die in das Haus des Schauspielers Rainer Hunold eingedrungen sein soll und dort laut Anklage Geld und persönliche Dinge stahl (12.30 Uhr, Saal B 228). Prozess gegen einen 39-jährigen Rechtsanwalt, dem Missbrauch des fünfjährigen Kindes seiner Lebensgefährtin vorgeworfen wird (9 Uhr, Saal B 229).

Dienstag: Prozess gegen den V-Mann des brandenburgischen Verfassungsschutzes Toni S., der an der Produktion und dem Vertrieb einer CD mit rechtsradikaler Musik beteiligt gewesen sein soll, in der zum Mord an Prominenten aufgerufen wird (9 Uhr, Saal B 129; nur wenige Zuschauerplätze vorhanden). Prozess gegen einen 42-Jährigen, der ein achtjähriges Kind von der Straße in seine Wohnung gezerrt und dort missbraucht haben soll (9 Uhr, Saal 806).

Mittwoch: Urteil im Prozess um versuchten Mord gegen Lothar T., der im August 2000 in der Herderstraße eine Gasexplosion ausgelöst hatte (11 Uhr, Saal 820). Prozess gegen einen ehemaligen Abteilungsleiter einer Berliner Behörde wegen Untreue und Bestechlichkeit (9 Uhr, Saal 220).

Donnerstag: Prozess um Tierquälerei gegen einen 24-Jährigen, der seinen Hund misshandelt haben soll (10 Uhr, Saal 572). Prozess gegen einen 22-Jährigen, der gemeinsam mit einem weiteren Häftling seine Zellentür mit einem Holzstuhl verbarrikadiert und diesen angezündet haben soll (9 Uhr, Saal 736).

Freitag: Prozess gegen einen 37-Jährigen, der im Streit um Arbeitslosenhilfe einen Mitarbeiter des Arbeitsamtes mit einem Messer bedroht haben soll (9 Uhr, Saal 220).

Für die Angaben keine Gewähr. Prozesse können verschoben oder ausgesetzt werden.

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