Berlin : Nebenan wird weitergebaut

Das Beisheim-Center am Potsdamer Platz ist gerade fertig, da geht es am Leipziger Platz gleich wieder los

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Am BeisheimCenter rücken die Bauarbeiter ab, auf der anderen Seite vom Potsdamer Platz fangen sie an. Heute beginnen sie, die Grube für vier Wohn-, Büro- und Geschäftshäuser auszuheben, die die südliche Flanke des Leipziger Platzes komplettieren werden. In nur 20 Monaten soll der Komplex nach einem Entwurf des Büros Müller und Reimann fertig sein. Die Kosten schätzen die Bauherren, zu gleichen Teilen die Württembergische Lebensversicherung und Sony-Deutschland, auf 96 Millionen Euro.

Die Neubauten Leipziger Platz 1-3 werden auch Eingänge zum Potsdamer Platz oder zur rückwärtigen Erna-Berger- Straße haben. Für die Fassaden ist Kalkstein und Muschelkalk vorgesehen, emailliertes Glas rundet die Gestaltung ab. Im Gebäude zwischen Leipziger und Potsdamer Platz versprechen die Planer Büros und Wohnungen mit Rundum-Blick.

Im Erdgeschoss gibt es Läden von 50 bis 600 Quadratmetern Fläche. Die Büroetagen in der Mitte sind variabel aufteilbar, auch über die gesamten Etagen der Häuser hinweg. So entstehen Flächen von 200 bis 2700 Quadratmetern. In den oberen Etagen sind dann die Wohnungen mit bis zu 215 Quadratmetern vorgesehen. Der U-Bahnhof Potsdamer Platz, der sich unter den Häusern befindet, wird überbaut. Rechts und links der Station sind Tiefgaragen für 180 Autos geplant.

Die südliche Hälfte des Leipziger Platzes nähert sich damit der Fertigstellung. Im Norden klaffen aber noch Lücken. Das Pendant, der Bau neben der kanadischen Botschaft, wird in absehbarer Zeit nicht in Angriff genommen. Der Eigentümer, das Deutsche Reisebüro, will das Grundstück samt Entwurf für das Haus verkaufen. Das Palais des Verkehrsclubs AvD, zwischen kanadischer Botschaft und Mosse-Palais, wird erst errichtet, wenn sich ein Mieter findet. Und der Beginn des Baus auf den Flächen des ehemaligen Wertheim-Kaufhauses steht noch in den Sternen.oew

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