Berlin : Neue Chefköchin für die Kartoffelsuppe

Michal Gelerman organisiert ihren ersten WIZO-Basar

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Die „Berliner Kartoffelsuppe“ wurde gestern erstmals unter Regie von Michal Gelerman im Jüdischen Gemeindehaus ausgegeben. Die traditionelle DamenSuppenrunde gehört zur Tradition der Berliner Women’s International Zionist Organization (WIZO), wenn sie ihren Wohltätigkeitsbasar vorbereitet – dieses Jahr ist er am 13., 14. und 15. März im Gemeindehaus in der Fasanenstraße 79/80. Den Basar zugunsten des Theodor-Heuss-Müttergenesungsheims in Herzlia/Israel organisiert erstmals der neue WIZO-Vorstand mit Michal Gelerman an der Spitze. Die junge Frau löste im November 2003 Lala Süsskind ab, die nach 18 Jahren als Berliner WIZO-Vorsitzende ausschied. Als Ehrenvorsitzende bleibt sie der Organisation treu, in die sie 1969 nach ihrer Hochzeitsreise nach Israel eingetreten war. Die Nachfolgerin stand ihr gestern an Lebhaftigkeit nicht nach, auch wenn sie die WIZO-Mitstreiterinnen noch nicht alle mit Küsschen und „liebe Mädels“ begrüßt, wie die quirlige Süsskind stets zu Jahresbeginn das traditionelle WIZO-Kaffeekränzchen im Senatsgästehaus. Im Januar fiel die Kaffeerunde dort erstmals aus – der Senat hofft, das Haus in diesem Jahr gewinnbringend zu verkaufen. Statt einer Kaffeerunde gab es daher erstmals eine Stehrunde im feinen Säulensaal im Roten Rathaus – was nicht die Sache jeden „lieben Mädels“ im höheren Alter war. Neu ist beim WIZO-Basar auch der Leiter der Kunstauktion am 13. März um 20.30 Uhr – statt Peter Raue bringt jetzt Hans Peter Plettner gespendete Kunst unter den Hammer, assistiert von Brigitte Grothum. Die Schirmherrschaft für den Wohltätigkeitsbasar, der am 14. März um 11 Uhr eröffnet wird, teilt sich Christina Rau mit dem israelischen Botschafter Shimon Stein und der Justizsenatorin Karin Schubert. Neben der Schauspielerin Barbara Schöne fungiert auch Lala Süsskind als Tombola-Glücksfee – Seite an Seite mit ihrem langjährigen liebsten WIZO-Mädel Monika Diepgen . hema

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