Berlin : Neue Kritik an Sparplänen

Die Kritik an der vor wenigen Tagen bekannt gewordenen Sparliste der Berliner Finanzsenatorin Christiane Krajewski (SPD) reißt nicht ab. Gewerkschaft der Polizei und Polizeiarbeitskreis der Berliner CDU lehnen die geplanten Einsparungen im Bereich Innere Sicherheit kategorisch ab. Ein Personalabbau zum Beispiel in der Bußgeldstelle würde dem Senat Einnahmeverluste bringen, sagte der Gewerkschaftsvize Detlef Riefenstahl. Im Übrigen seien im Verwaltungsamt bereits jetzt von 2250 Stellen nur 1850 besetzt. Die geplante Stellenreduzierung im Bereich der Polizei sei eine "Bankrotterklärung" rot-grüner Sicherheitspolitik, sagte der Vorsitzende des Polizeiarbeitskreises der Berliner CDU, Peter Trapp, am Sonntag. Damit wäre Berlin das einzige Bundesland, das nach den Terroranschlägen in den USA bei der Polizei Stellen abbaue. Die Sparmöglichkeiten in der Verwaltung seien längst ausgeschöpft.

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