Berlin : Neue VBB-Seiten: Bußgeld und Fahrplan im Internet

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Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat seine Website überarbeitet. Sie ging gestern Nachmittag allerdings wegen technischer Verzögerungen später online, als geplant. Doch die neuen VBB-Seiten beantworten nun nahezu alle Fragen, die Reisenden einfallen können.

Gleich auf der knallroten Startseite findet sich eine Verbindungs-Suchmaschine. Nach der Eingabe von Start und Ziel der geplanten Reise bietet sie die möglichen Routen an. Das ist vernünftig und neu. Nur die automatische Annahme der Maschine, dass mit der Eingabe "Frankfurt" als Zielort ausgerechnet die Stadt am Main gemeint sein sollte, ist es nicht. Schließlich bewegt man sich auf der Website des hiesigen Regionalverkehrsverbunds, und das entsprechende Frankfurt liegt an der Oder. Schon der alte Routenplaner wusste das nicht.

Die Navigation ist komplett neu. Man muss sich nicht wie bisher an einem stilisierten Streckennetz-Plan entlang hangeln - so, wie er an den Decken der U-Bahnen klebt. Stattdessen finden sich nun klassische Menüleisten, eine horizontale am oberen Bildrand für die grobe Suche, eine vertikale für die Verästelungen.

Die eigenen Fahrpläne und Tarife im Internet zu veröffentlichen, ist bei einem Verkehrsunternehmen naheliegend. Die VBB bietet ihrer Kundschaft aber auch Links zu Bezirksämtern, Reisführern und Stadtmagazinen an. Und weil es sich beim VBB um ein gelassenes Unternehmen handelt, verlinkt es seine Website mit den Angeboten der Konkurrenz. Wer mit der Fernbahn fahren oder mit dem Flugzeug fliegen will, kann sich seine Route genauso zusammenbasteln wie die Autofahrer.

Ausgesprochen pragmatisch geht es in diesen Abteilungen zu: Der Seitenbesucher wird über Autobahn-Baustellen informiert, erfährt wo Radarkontrollen sind und kann im aktuellen Bußgeldkatalog für Verkehrsdelikte nachsehen, ob sich Raserei auch wirklich lohnt.

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