Berlin : Neue Züge und weniger Baustellen Bessere Verbindungen

im Winterfahrplan

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Seit heute gilt im Nah- und Fernverkehr der Winterfahrplan, doch Fahrgäste der S-Bahn müssen noch bis morgen warten, ehe auch dort alles planmäßig läuft. Baustellenbedingt fahren heute die Züge auf der Stadtbahn zwischen Charlottenburg und Zoo nur alle 20 Minuten, zwischen Zoo und Friedrichstraße sind die Bahnen alle zehn Minuten unterwegs.

Bevor die Gleise im Bahnhof Zoo, die in den vergangenen Wochen saniert worden sind, wieder im Normalbetrieb befahren werden können, sind an diesem Wochenende noch Anschlussarbeiten erforderlich. Von morgen an fahren die Züge dann wieder durchgehend von Ahrensfelde nach Wannsee, von Strausberg zum Westkreuz sowie wie bisher vom Flughafen Schönefeld und von Wartenberg nach Spandau.

Bereits seit heute ist die Sperrung auf der Nord-Süd-Strecke zwischen Yorckstraße und Anhalter Bahnhof aufgehoben. Die Züge können so wieder auf der S 2 von Blankenfelde bis Bernau und auf der S 26 von Teltow umsteigefrei bis zum Potsdamer Platz fahren, wo es Anschluss für die Weiterfahrt gibt.

Ein neues Fahrgefühl gibt es auf der „Heidekrautbahn“ zwischen Karow und Groß Schönebeck/Wensickendorf. Dort übernimmt die mehrheitlich zur Connex-Gruppe gehörende Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) den Betrieb auf ihrer eigenen Strecke. Bisher fuhren hier im Auftrag Züge der Bahn AG. Die NEB hat in einer Ausschreibung vor zwei Jahren aber das bessere Angebot abgegeben und kehrt somit nach 55 Jahren wieder auf ihre Hausstrecke zurück.

Der neue Betreiber verspricht einen besonderen Service. In den meisten Zügen werde es Kundenbetreuer geben; versuchsweise wird in einigen Zügen auch Kaffee angeboten. Die neuen Fahrzeuge haben zudem deutlich mehr Sitzplätze als die bisherigen Typen und erleichtern die Mitnahme von Fahrrädern.

Neu ist auch eine regelmäßige umsteigefreie Verbindung von Berlin nach Schwedt, nachdem der Abschnitt zwischen Angermünde und Schwedt elektrifiziert worden ist. kt

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