• Neuer Arbeitskreis: „Wir wollen eine hörbare Stimme innerhalb der Berliner CDU sein"

Neuer Arbeitskreis : „Wir wollen eine hörbare Stimme innerhalb der Berliner CDU sein"

21 Berliner Nachwuchs-CDUler haben einen neuen Arbeitskreis gegründet, um sich Gehör zu verschaffen. Eine Frau ist auch dabei.

von
Senat und Bezirke sollen sich "auf Augenhöhe treffen", fordern die jungen CDUler.
Senat und Bezirke sollen sich "auf Augenhöhe treffen", fordern die jungen CDUler.Foto: CaptureLight / iStockphoto

Junge Bezirksverordnete der Berliner CDU haben einen Arbeitskreis gegründet, der Zukunftsperspektiven für die Partei entwerfen soll. Der Zusammenschluss, dem 21 Kommunalpolitiker aus elf Bezirken angehören, soll jungen Berliner Konservativen als Plattform dienen.

„Wir wollen eine hörbare Stimme innerhalb der Berliner CDU sein und uns für unsere Arbeit vernetzen“, erklärte Simon Hertel, CDU-Bezirksverordneter aus Charlottenburg-Wilmersdorf und Sprecher des neuen Kreises. „Viele Themen betreffen alle Bezirke. Da ist es sinnvoll zu schauen, wie andere Fraktionen mit Fragestellungen umgehen und welche Antworten wir als CDU geben wollen.“

Die CDU ist die erste Partei in Berlin, die neben einer jungen Gruppe im Abgeordnetenhaus auch eine für Bezirksverordnete hat. „Wir wollen, dass unsere Bezirke und der Berliner Senat sich wieder auf Augenhöhe treffen und der Kommunalpolitik wieder eine Stimme verleihen. Denn nur gemeinsam können wir die Stärkung der bezirklichen Verwaltungen erreichen“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der Gruppe.

Schnittstelle zwischen Junge Union und Junge Gruppe im Abgeordnetenhaus

Sie solle als Schnittstelle der Jungen Union Berlin und der Jungen Gruppe im Abgeordnetenhaus dienen und verfolge eine hörbare Stellung gegenüber dem Landesverband und der Berliner CDU-Fraktion.
Zum Auftakt diskutierten die Bezirksverordneten am Donnerstagabend mit Mittes Schulstadtrat Carsten Spallek über Herausforderungen bei Sanierung und Neubau von Schulen. Zu den bekannteren Mitgliedern der Gruppe gehört Thorsten Schatz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU in Spandau.

Ein Bezirk ist nicht vertreten

Ein Bezirk fehlt: Aus Friedrichshain-Kreuzberg ist kein Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung dabei.
Was die 21 eint, ist, dass sie alle zum Zeitpunkt ihrer Wahl noch unter 35 Jahre alt waren. Und eine Sache ist noch auffällig, wenn man die Liste betrachtet: Denise Bittner, stellvertretende Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Pankow, ist die einzige Frau.

» Mehr lesen? Jetzt kostenfrei E-Paper testen!

Autor

1 Kommentar

Neuester Kommentar