Berlin : Neuer Kittel für Bettenturm der Charité Klinik entscheidet bald

über Fassadengestaltung.

Die Sanierung des Bettenturms der Charité in Mitte steht bevor – und in den nächsten Wochen wird sich die Universitätsklinik zwischen zwei Entwürfen für die neue Fassade entscheiden. Die Klinik teilte am Freitag mit, dass die beiden Siegerentwürfe eines Architektenwettbewerbes derzeit aber noch über dem Kostenrahmen liegen, den der Senat für den Umbau vorgegeben hatte. Die Charité ist eine landeseigene Klinik, ihr Vorstand hat sich lange mit dem Finanzsenator um die Budgetierung für die notwendige Sanierung an den drei Standorten gestritten. Der Senat hatte für die Umbauten in Mitte rund 185 Millionen Euro genehmigt, davon stehen für die Fassadenarbeiten insgesamt 22 Millionen Euro zur Verfügung. Regula Lüscher, die als Senatsbaudirektorin der Jury angehört, sprach von einem „unangemessen knappen“ Kostenrahmen. Nun müssen die beiden in die Endauswahl gekommenen Planer ihre Modelle kostengünstiger konzipieren. Demnächst wird sich eine Jury für einen der beiden Entwürfe entscheiden.

Zur Teilnahme am Wettbewerb waren 20 Architekten zu Entwürfen aufgefordert worden, deren Büros in einem vorangegangenen europaweiten Auswahlverfahren aus 85 Bewerbern ausgewählt wurden. Das Bettenhochhaus in der Luisenstraße ist 1982 in Betrieb genommen worden. Die Patientenversorgung soll während der Bauarbeiten weitgehend sichergestellt werden – unter anderem in eigenen Interimsgebäuden. hah

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