Berlin : Neuer Park: Stolperfalle bleibt

Keine klare Kante. Gleich nach der Eröffnung mussten Stolperfallen im neuen Park am Gleisdreieck nicht nur markiert, sondern besonders gefährliche Stellen sogar abgesperrt werden. Foto: Kitty Kleist-Heinrich
Keine klare Kante. Gleich nach der Eröffnung mussten Stolperfallen im neuen Park am Gleisdreieck nicht nur markiert, sondern...

Im neuen Park am Gleisdreieck bleibt die vier Zentimeter hohe Kante, die Fußgänger und Radfahrer auf einer Länge von 700 Meter trennen soll, bestehen. Sie soll lediglich durch „Sitz-/Anlehnbalken als deutlichere Trennung“ ergänzt werden, verbunden mit farblichen Markierungen, teilte Staatssekretär Christian Gaebler von der Stadtentwicklungsverwaltung auf eine Kleine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Stefan Gelbhaar mit. Nachdem mehrere Radfahrer wegen der Kante gestürzt waren, hieß es zunächst, sie werde entfernt – was Kosten in Höhe von etwa 10 000 Euro verursacht hätte. Eilig aufgestellte Absperrungen entlang der Kante sollten mehr Sicherheit bringen. Gemeldet worden seien bisher zwei Stürze von Radfahrern, teilte Gaebler weiter mit.

Auf dem gemeinsamen Weg sollen die unterschiedlichen Materialien – Asphalt und Beton – sowie die leichte Kante „bewusst die unterschiedlichen Geschwindigkeiten von Fußgängern und Radfahrern abbilden“, heißt es in Gaeblers Antwort. Gelbhaar fordert, die Stolperfalle schnell zu beseitigen und Schadensersatz bei den Planern geltend zu machen. kt

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