Neuer Rekord : 27.000 Fans beim Weihnachtssingen des 1. FC Union

Es ist schon seit Jahren der größte Weihnachtschor Deutschlands, der sich am Tag vor Heiligabend im Stadion An der Alten Försterei zusammenfindet, um im Kerzenschein traditionelle Lieder anzustimmen. Inzwischen stößt die Veranstaltung an ihre Grenzen.

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Es ist schon längst Tradition: Am Abend vor Heiligabend treffen sich die Fans des 1. FC Union Berlin zum Weihnachtssingen im Stadion "An der Alten Försterei" in Berlin. 2013 kamen 27.000 Fans - das ist Rekord.Alle Bilder anzeigen
23.12.2013 21:56Es ist schon längst Tradition: Am Abend vor Heiligabend treffen sich die Fans des 1. FC Union Berlin zum Weihnachtssingen im...

Als das Flutlicht erlosch und nun tausende Sänger in den Rängen brennende Kerzen in ihren Händen hielten, da standen vielen vor Begeisterung die Tränen in den Augen. „Überwältigend“, „Gänsehaut pur“, „Union – eine riesige Weihnachtsfamilie“ – so freuten sich am Montagabend die Teilnehmer des 11. Weihnachtssingens im union-Stadion an der Alten Försterei in Köpenick. Rund 27 000 kleine und große Sänger kamen insgesamt, darunter nicht nur Fans des 1. FC Union, sondern auch zahlreiche Berliner, die dieses weltweit nahezu einmalige Open-Air-Spektakels am Tag vor Heiligabend einmal erleben wollten.

Auch diesmal gab’s damit beim Weihnachtssingen wieder einen neuen Teilnehmer-Rekord. Zu Beginn läuteten die Glocken aus den Boxen, dann gaben im Vorprogramm schon mal ein Männerchor und ein Bläserensemble den Ton an. Und schließlich stimmte der Chor des Köpenicker Emmy-Noether-Gymnasiums „Oh Du Fröhliche“, „Stille Nacht“ und viele andere Weihnachtslieder an, sodass die riesige Schar der Mitsänger gut hineinkam.

Natürlich erklangen zwischendurch auch die Union-Hymnen, es wurde viel Glühwein getrunken, und die Jüngeren bekamen warmen Kakao. Doch so richtig bibbern musste niemand, es war ja längst nicht so kalt wie an manchen früheren Winterabenden so kurz vor dem Weihnachtstag. Ob nächstes Jahr wieder alle zum Singen kommen? „Na klar!“ Es gab keine andere Antwort. „Das muss man mal selbst erlebt haben“, freuten sich Teilnehmer, als sie sich später auf dem Heimweg in der S-Bahn drängelten.

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