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Neuer Takt : Am Sonntag ist Fahrplanwechsel - was Sie wissen müssen

08.12.2012 00:00 Uhrvon
Diesmal wieder Kabeldiebstahl: Am Dienstagmorgen gab es wieder Verspätungen und Zugausfälle bei der Berliner S-Bahn. Vor allem der Osten Berlins war betroffen. Hier die entsprechende Mitteilung am Bahnhof Greifswalder Straße.Bilder
Diesmal wieder Kabeldiebstahl: Am Dienstagmorgen gab es wieder Verspätungen und Zugausfälle bei der Berliner S-Bahn. Vor allem der Osten Berlins war betroffen. Hier die... - Foto: Maik Werther

Am 9. Dezember ändert sich der Takt im Netz. Um die S 85 gibt es Ärger, der RE fährt wieder nach Potsdam. Und Bahnliebhaber dürfen sich über ein neues Fotomotiv freuen: Österreichische Waggons rollen nun durch Berlin.

Es wird ein Fahrplanwechsel, der zu Freude und Ärger führt: Uneingeschränkt freuen können sich die Fahrgäste der Regionalexpresslinien RE 1 (Magdeburg–Eisenhüttenstadt) und RE 7 (Dessau–Wünsdorf), die von Sonntag an wieder durch den Grunewald fahren werden. Der Abschnitt Charlottenburg–Wannsee war seit einem Jahr wegen Bauarbeiten gesperrt. Ursprünglich sollte nach einer Unterbrechung von dreieinhalb Jahren auch wieder die S-Bahn-Linie S 85 (Waidmannslust–Grünau) am Montag in Betrieb gehen, was nach Auskunft der Bahn nun erneut verschoben wurde. Und Fahrgäste der RE 2 (Wismar-Cottbus), die in Breddin oder Brand aus- oder einsteigen wollen, werden sich ärgern, weil die meisten Züge dort vorübergehend nicht halten.

Ärger kann es geben, weil es auch nicht mehr möglich sein wird, Fahrscheine in den Regionalzügen beim Zugbegleiter zu kaufen.

Durch die Wiederaufnahme der Fahrten zwischen Charlottenburg und Wannsee verkürzt sich die Fahrzeit zwischen Berlin und Potsdam, weil die Umleitungen wegfallen und auch nicht mehr auf die langsamere S-Bahn umgestiegen werden muss. Davon profitieren nach Angaben der Bahn täglich 25 000 Fahrgäste. Zudem gibt es zusätzlich mehr Züge zwischen beiden Städten, weil in den Hauptverkehrszeiten die Linien RB 21 und RB 22 über Griebnitzsee hinaus bis zum Bahnhof Friedrichstraße verlängert werden. In den nachfragestärksten Zeiten fahren damit annähernd alle 15 Minuten schnelle Regionalbahnen zwischen Berlin und Potsdam.

Ärger gab es vorab auch um die S-Bahn-Linie S 85 (Waidmannslust– Grünau). Die S-Bahn hatte alles vorbereitet, um die seit 2009 eingestellte Linie zum Fahrplanwechsel wieder in Betrieb zu nehmen. Die Senatsverkehrsverwaltung, die stets die Rückkehr der S-Bahn zum Normalbetrieb fordert, ist dagegen. Für die Verwaltung war wichtiger, dass die S-Bahn zunächst den derzeitigen Betrieb stabilisiert und verlässlich betreibt. Widerwillig verzichtete die S-Bahn auf die Wiederinbetriebnahme. Dafür zieht ihr der Senat aber auch etwas weniger Geld ab. Zuletzt waren es nach Tagesspiegel-Informationen immerhin insgesamt rund 500 000 Euro pro Monat.

Vorsicht am Bahnsteig. Gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten – am Ostkreuz ist das sowieso schwer, auch ohne Schnee und Fahrplanwechsel. Dort wird seit Jahren kräftig gebaut, 2013 und 2014 werden die Gleise zwischen Ostbahnhof und Nöldnerplatz/Rummelsburg erneuert. Ab 2015 ist dann der oberere Regionalbahnsteig am Ring fertig, 2016 auch der untere auf der Strecke Richtung Frankfurt (Oder). Foto: dpaBild vergrößern
Vorsicht am Bahnsteig. Gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten – am Ostkreuz ist das sowieso schwer, auch ohne Schnee und Fahrplanwechsel. Dort wird seit Jahren kräftig... - Foto: dpa

Verärgert ist auch die Ostdeutsche Eisenbahn (Odeg), die auf den Linien RE 2 und RE 4 nach einer gewonnenen Ausschreibung den Betrieb mit neuen Zügen aufnehmen wollte. Weil die Kiss genannten Doppelstocktriebwagen nicht rechtzeitig geliefert wurden, muss die Odeg nun auf Ersatzzüge zurückgreifen. Auf der RE 2 fährt sie mit Fahrzeugen der Deutschen Bahn, auf der RE 4 (Rathenow–Jüterbog) werden Wagen aus Österreich unterwegs sein. Weil die Ersatzzüge auf der RE 2 den auf die neuen Fahrzeuge abgestimmten Fahrplan nicht einhalten können, stoppen die meisten nicht in Brand und Breddin, was Zeit spart. So sollen die anderen Stationen planmäßig erreicht werden. Damit ist auch Tropical Island bei Brand vom schnellen Regionalverkehr abgekoppelt, was das Management verärgert. Die weiter haltenden etwas langsameren Züge der RB 14 (Nauen–Senftenberg) seien keine Alternative. Ärgern werden sich auch Fahrgäste, die von Süden kommend über Berlin hinaus Richtung Rathenow fahren wollen. Die Frühzüge des RE 4 bleiben satte 40 Minuten im Hauptbahnhof stehen.

Ärger kann es in allen Zügen des Regionalverkehrs geben, weil die Möglichkeit, beim Zugbegleiter während der Fahrt mit einem Zuschlag einen Fahrschein zu kaufen, mit dem Fahrplanwechsel entfällt. Ein Nachlösen im Zug ist nur noch möglich, wenn der Fahrgast keine Möglichkeit hatte, sich vorher eine Fahrkarte zu kaufen. In Brandenburg haben aber nicht alle Stationen einen Fahrscheinautomaten. Wer sich dann nicht sofort nach dem Einsteigen beim Zugbegleiter meldet, gilt in Zukunft bei einer Kontrolle als Schwarzfahrer und muss 40 Euro berappen.

Bei der BVG gibt es vor allem im Südwesten und Nordwesten Änderungen bei Buslinien. Ärger gibt’s beim Atlas, der alle Linien des Nahverkehrs zeigt. Eine neue Ausgabe soll es erst zur Inbetriebnahme des Flughafens geben – also frühestens Ende Oktober 2013.

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