Berlin : Neues Angebot für Mieter der GSW

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Zum Großeinkauf in den Supermarkt, am Wochenende raus ins Grüne - typische Situationen, in denen selbst überzeugte Rad- und Bahnfahrer sich so manches Mal ein eigenes Auto wünschen. Gelegenheitsfahrer, die die laufenden Kosten eines eigenen PKW und die Nerven aufreibende Parkplatzsuche scheuen, können sich jetzt auf ein neues Angebot freuen - zumindest, wenn sie bei der Wohnungsbaugesellschaft GSW einen Mietvertrag unterschrieben haben. Die bietet ihren rund 150 000 Kunden ab 8. Mai gemeinsam mit der "StattAuto AG" besonders günstige Konditionen zur Mitgliedschaft in dem Car-Sharing-Verbund an. Die ansonsten bei "StattAuto" übliche Kaution von 1000 bis 2000 Mark entfällt dabei ebenso wie der Aufnahmebeitrag.

Für fünf Mark monatlich stehen den Mietern der GSW nach Abschluss eines gesonderten Vertrages Autos vom Kleinwagen bis zum Minibus zur Verfügung. Für sommerliche Ausflüge sind sogar Zweisitzer-Cabriolets im Programm. Bis zu einer Stunde im voraus können die Mieter sich demnächst telefonisch vormerken lassen, abgeholt werden können die Wagen zunächst nur an den 60 Berliner "StattAuto"-Stationen oder weiteren Filialen im In- und Ausland. "In Wohnanlagen mit besonders hoher Nachfrage werden wir aber über die Einrichtung eigener Stationen nachdenken", sagt Andreas Moegelin von der GSW.

Abgerechnet wird nur die tatsächliche Nutzungszeit und -strecke, der Grundpreis beträgt je nach Wagengröße und Uhrzeit zwischen drei und neun Mark pro Stunde. Auch eine Fahrt in den Urlaub ist möglich - im Kleinwagen schlägt sie beispielsweise mit 200 Mark pro Woche zu Buche, zusätzlich werden Kilometerpauschalen fällig. Die entsprechenden Verträge für interessierte Mieter liegen in den nächsten Tagen in die Geschäftstellen der GSW aus.

"Die Kombination von Car-Sharing und Wohnen ist eines unserer wichtigsten unternehmenspolitischen Ziele", sagt Regina Buhr von "StattAuto". Derzeit liefen auch Gespräche mit anderen Gesellschaften, weit fortgeschritten seien die Verhandlungen mit der Gesobau.

Außerdem kooperiert das Unternehmen bereits mit der BVG. Das neue Angebot ist nicht nur für die interessierten Mieter der GSW, sondern auch für die Umwelt gut. Denn jedes Car-Sharing-Auto ersetzt wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge bis zu sechs Privat-PKWs.

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