Neues aus Berlin : Studentendorf Schlachtensee ist verkauft

Das Berliner Studentendorf scheint nach zwölfjährigen Bemühungen um dessen Rettung nun sicher.

Cordula Däuper

Nach zwölfjährigen Bemühungen um die Rettung des Studentendorfs Schlachtensee scheint dessen Zukunft nun gesichert. Die von Bewohnern gegründete Genossenschaft hat das Areal an eine Schweizer Stiftung und Pensionskasse weiterverkauft und mit dieser einen Nutzungsvertrag für 99 Jahre geschlossen. Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses stimmte dem Geschäft bereits am Mittwoch zu, gestern Abend stimmte auch das Plenum dafür. Das denkmalgeschützte Studentendorf an der Wasgen-/Ecke Potsdamer Straße war in den 50er Jahren mit US-Geldern gebaut worden. Doch Ende der 90er Jahre plante der Senat den Abriss und gab diese Absicht erst nach jahrelangen Protesten auf. Heute wohnen 860 Studenten aus aller Welt in den 28 Häusern, die laufende Sanierung soll 20 Millionen Euro kosten und bis 2022 dauern. Der Senat verlangte ursprünglich zehn Millionen Euro als Kaufpreis. Deshalb veräußerte die Genossenschaft Grundstücksteile. 4,7 Millionen Euro fehlten den Studenten noch. Nun hat das Land den Preis um 750 000 Euro gesenkt.

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